Mittwoch, 19. Juni 2019

dbb: Frühkindliche Bildung: Berufe sollen attraktiver werden (OECD-Studie)

dbb: Frühkindliche Bildung: Berufe sollen attraktiver werden (OECD-Studie)

Die dbb beamtenbund und tarifunion fordert, dass die Berufe der frühkindlichen Bildung attraktiver werden sollen (wie bereits die OECD-Studie feststellt): 

"OECD-Studie

Frühkindliche Bildung: Berufe sollen attraktiver werden

Der dbb setzt sich schon lange für attraktivere Berufsbilder in der frühkindlichen Bildung und Erziehung ein. Unterstützung kommt jetzt auch von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Die OECD schlägt in einer aktuellen Studie unter dem Titel „Gute Strategien für gute Berufe in der frühen Bildung“ acht Maßnahmen vor. Dazu gehören unter anderem auch eine höhere Vergütung, bessere Arbeitsbedingungen und stärkere Förderung der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung. „Die Vorschläge greifen einige wichtige Punkte auf, auch wenn sie natürlich nicht ganz neu sind“, sagte dbb Chef Ulrich Silberbach am 17. Juni 2019.

Zurückhaltender reagierte Silberbach auf die Forderung, mehr Quereinsteiger für die entsprechenden Jobs zu gewinnen. „Das kann natürlich ein Baustein sein, aber darunter darf nicht die Qualität leiden“, mahnte der dbb Bundesvorsitzende. 
„Ganz entscheidend ist, dass bei allen Quereinstiegen sichergestellt wird, dass vor einem Einsatz in den Einrichtungen eine Vorqualifizierung mit fachtheoretischen und -praktischen Anteilen stattfindet. Dementsprechend verbietet sich in diesem Stadium jedwede Anrechnung auf den Personalschlüssel.“

Zudem betonte Silberbach, dass die Aufwertung der Berufsbilder eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei. 
„Wir brauchen hier eine gemeinsame Kraftanstrengung, um das zu erreichen. 
Alle Akteure müssen an einem Strang ziehen: Politik in Bund, Ländern und Kommunen, Wissenschaft und Forschung, Elternverbände und natürlich Sozialpartner“, so der dbb Chef.


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