Freitag, 31. Januar 2020

ADFC: Tipps für das Fahrradfahren zur Winterzeit

ADFC: Tipps für das Fahrradfahren zur Winterzeit

Die BDZ-Fraktion im örtlichen Personalrat setzt sich seit Jahren nachhaltig für die Teilnahme des Hauptzollamts Bremen an der ADFC-Fahrraktion mit dem Rad zur Arbeit ein und führt diese auch praktisch durch. 
Hier ein Hinweis des ADFC zum Radfahren im Winter:

"Selbst bei Kälte, Schnee und Eis ist das Fahrrad das ideale Verkehrsmittel für kurze Strecken. Wer sich den Wetterverhältnissen anpasst, hat auch im Winter viel Spaß beim Radfahren. Der ADFC hat einige Tipps zum Radfahren im Winter zusammengestellt.

Wer im Winter Rad fährt, muss sich gegen die Kälte wappnen. Vor allem Hände und Füße werden schnell gefühllos. Zwei Paar Socken helfen nur, wenn der Schuh nicht zu eng sitzt, denn die Luft zwischen Fuß und Schuh wirkt isolierend. Deshalb empfiehlt der ADFC im Winter Schuhe in einer Nummer größer als sonst zu tragen. 
Für die Hände sind gefütterte und winddichte Handschuhe das Mittel der Wahl.

Kleiden nach dem Zwiebelprinzip

Der Körper sollte ebenfalls durch winddichte Kleidung geschützt werden. 
Weil er sich durch die Bewegung aufwärmt, sollte die Kleidung nicht zu dick gewählt werden, um nicht ins Schwitzen zu geraten. Für die längere Tour empfiehlt der ADFC das altbekannte Zwiebelprinzip mit mehreren dünnen Schichten übereinander. Wenn es zu warm wird, kann man problemlos eine Schicht ablegen, ohne zu frieren. Auch Neoprenüberschuhe und eine atmungsaktive Regenhose helfen gegen eisige Temperaturen und Fahrtwind.

Fahrweise anpassen

Vorausschauendes Fahren ist eine Grundvoraussetzung, um sich im Winter sicher im Verkehr zu bewegen. Schnee und Eis verringern die Bodenhaftung der Reifen und verlängern Bremswege. Vor Kurven sollten Radfahrer frühzeitig bremsen und nur mit gelöster Bremse um die Ecke rollen. 
So verhindern sie, dass die Reifen die Haftung verlieren.
Wer mag, kann etwas Luft aus den Reifen lassen. So erhöht sich die Kontaktfläche zum Boden und sorgt für mehr Haftung auf dem Asphalt. Vorteilhafter sind aber auf vereisten Wegen oder gefrorenen Spurrillen im Schnee spezielle Winterreifen, die durch ihren Aufbau oder durch Spikes besser greifen. 
Spikes sind kleine Metallstifte in den Reifenstollen – sie sorgen für den nötigen Halt.
Wer nur kurze Strecken fährt, kann auch den Sattel etwas niedriger stellen, um schneller mit den Füßen den Boden erreichen zu können. Auf Dauer drohen jedoch Knieprobleme, daher sollte das Absenken des Sattels eine Ausnahme bleiben. 
Übrigens: Wenn der Radweg nicht gestreut oder geräumt ist, entfällt die Benutzungspflicht. Der ADFC empfiehlt, dann auf der Fahrbahn zu fahren.

Nicht ohne Licht

Dass Radfahrer ohne Licht in der Dunkelheit schlecht zu sehen sind, ist nicht neu. 
Im Winter jedoch sind sie noch stärker gefährdet. 
Autofahrer müssen sich mit schlechten Straßenverhältnissen, beschlagenen Scheiben, Lichtreflexen auf nassen Straßen und Schnee herumplagen. 
Die Gefahr, dabei andere Verkehrsteilnehmer zu übersehen, ist noch größer als ohnehin schon. Deshalb gilt für Radfahrer: Licht an. 
Helle und reflektierende Kleidung schadet ebenfalls nicht."

Quelle: ADFC, URL: https://www.adfc.de/artikel/tipps-zum-radfahren-im-winter/ 

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