Samstag, 5. Oktober 2019

dbb startet Online-Umfrage: Sozial- und Erziehungsdienst „Wir lassen nicht locker“

dbb startet Online-Umfrage: 

Sozial- und Erziehungsdienst: „Wir lassen nicht locker“


"dbb startet Online-Umfrage

Sozial- und Erziehungsdienst: „Wir lassen nicht locker“

Die Arbeitsbedingungen im Sozial- und Erziehungsdienst müssen sich weiter verbessern, darin sind sich Forschung und Praxis einig. 
Wie genau, das soll unter anderem eine Online-Umfrage des dbb ergeben.
„Wir wollen ein möglichst genaues Bild davon, wo genau die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Schuh drückt“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende und Fachvorstand Tarifpolitik des dbb Volker Geyer am 1. Oktober 2019. 
„Deshalb haben wir uns entschieden, eine Online-Befragung zum Thema durchzuführen. Diese kann die vielen persönlichen Gespräche in den Betrieben und Dienststellen, die wir kontinuierlich führen, mit Sicherheit sinnvoll ergänzen.“

Sowohl der qualitative als auch quantitative Anspruch an die Beschäftigten steige kontinuierlich. „Schon der enorme Fachkräftemangel, beispielsweise in den Jugendämtern oder in den Kitas, spricht eine deutliche Sprache: 
Wir müssen als Gesellschaft endlich mehr in die soziale Infrastruktur des Landes investieren, wenn wir den Leistungen der Beschäftigten und den Erwartungen der Nachwuchskräfte gerecht werden wollen“ , erklärte der dbb Tarifchef.

Die Arbeitsbedingungen im Sozial- und Erziehungsdienst werden im Bereich des kommunalen öffentlichen Dienstes alle fünf Jahre zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern verhandelt – zusätzlich zu den allgemeinen Einkommensrunden, um das Berufsfeld langfristig aufzuwerten. 
Die letzte entsprechende Tarifeinigung stammt aus dem Herbst 2015. 
„Das war damals ein hart erkämpfter Kompromiss“, erklärte dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing. „Wir haben dabei unter anderem vereinbart, uns schon deutlich vor den nächsten Verhandlungen im Jahr 2020 über die Erfahrungen und notwendige Weiterentwicklung des letzten Abschlusses auszutauschen. Deshalb brauchen wir von den Beschäftigten ein möglichst klares Votum, wohin die Reise im kommenden Jahr gehen soll.“

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