Sonntag, 12. September 2021

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Treffen mit MdB Dr. Jens Zimmermann (SPD)

BDZ vor der Bundestagswahl 2021:
Treffen mit MdB Dr. Jens Zimmermann (SPD)

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft im dbb die Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien vertieft - hier das Gespräch mit MdB Dr. Jens Zimmermann (SPD):

"BDZ im Gespräch mit dem MdB Dr. Jens Zimmermann (SPD):
„Digitalen Rückstau in der Bundesfinanzverwaltung beseitigen!“

Die digitale Transformation der Bundesfinanzverwaltung und die damit einhergehenden, veränderten Rahmen- und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten erörterten der stellv. BDZ Bundesvorsitzende, Thomas Liebel und der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Jens Zimmermann (MdB) in dessen Wahlkreisbüro im hessischen Groß-Umstadt.

MdB Zimmermann ist zudem Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags und dort u. a. als Berichterstatter für die Bereiche „Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ tätig. Im Rahmen dieser Funktion unterstützte MdB Zimmermann als verlässlicher Partner des BDZ diverse gewerkschaftspolitische Anliegen zur Stärkung der Financial Intelligence Unit (FIU) während der noch laufenden Legislaturperiode.
So soll nach den Vorstellungen des Parlaments der dringend benötigte Personalbedarf der FIU bis zum Haushaltsjahr 2024 von ursprünglich 475 AK auf rund 720 AK im Personal-Soll-Ansatz steigen. Der SPD-Politiker spricht sich entgegen den Vorstellungen anderer Parteien und Interessenvertretungen für eine Beibehaltung der FIU als funktionale Behörde in der Generalzolldirektion aus. Der Fokus zur Stärkung der FIU müsse vielmehr auf einer risikobasierten Arbeitsweise mit digitaler Unterstützung, der Erweiterung der Zugriffe der FIU auf alle für die operative Analyse benötigten Daten und dem technischen Ausbau weiterer automatisierter Abruf- und Abgleichverfahren liegen. In der Gesamtbetrachtung muss auch die Zollverwaltung in ihrer kernstrukturellen Ausrichtung beibehalten und fortentwickelt werden, betonte MdB Dr. Zimmermann in dem fachlichen Austausch.

Im Digitalzeitalter noch lange nicht angekommen!

Die Personalressourcen, die dem Zoll, dem Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) oder dem Bundeszentralamt für Steuern für deren umfassender werdenden gesetzlichen Auftrag zur Verfügung stehen, werden in quantitativer und qualitativer Hinsicht wesentlich knapper werden. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die Beschäftigten zunehmend komplexer und anspruchsvoller. Demzufolge kommt der Digitalisierung althergebrachter Arbeitsabläufe eine noch intensivere Bedeutung zu. Mobile Endgeräte oder IT-Fachanwendungen sind nicht mehr nur ein einfaches Arbeitshilfsmittel. Sie sind das Kernwerkzeug und müssen auch als solches betrachtet und fortentwickelt werden.

Liebel machte in dem Gespräch deutlich, dass hierzu deutlicher Nachholbedarf besteht: bis heute sind für Zöllnerinnen und Zöllner keine Smartphones im Dienstalltag verfügbar. Im Zollfahndungsdienst sorgen veraltete Serverlandschaften für eine sehr eingeschränkte Inanspruchnahme des ortsflexiblen Arbeitens. Die mit dem Onlinezugangsgesetz vorangetriebene Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen für BürgerInnen und Wirtschaftsbeteiligte gleicht in der Umsetzung einer Elektrifizierung von Papiervordrucken, da die Prozessabläufe digital nicht zu Ende gedacht werden und bringen einen erheblichen Zusatzaufwand für die betroffenen Beschäftigten mit sich. Qualifiziertes Personal sollte seine Kompetenzen vielmehr bei komplexeren bzw. risikobehafteten Vorgängen einbringen und nicht weiterhin als „Durchlauferhitzer“ der allgemeinen Masse an Vorgängen arbeiten. Um diese Vision zu erreichen, ist eine umfassende Digitalisierung und Modernisierung der Prozesse von Anfang (z.B. Antragstellung) bis Ende (z.B. Bescheid Erstellung) unerlässlich.

Digitalisierungsmaßnahmen und ITZBund gleichermaßen stärken!

Diese gescheiterten Projekte machen somit das Erfordernis zum Ausbau des Personalbudgets auf Seiten des Zolls als Auftraggeber sowie des ITZBund als dem zentralen IT-Dienstleister des Bundes erforderlich. Dabei müssen dringend attraktivere Rahmenbedingungen für die betroffenen Beschäftigten und künftigen IT-Experten der Bundesfinanzverwaltung etabliert werden, z. B. eine Durchlässigkeit der Laufbahnen, realistische Handlungsspielräume zur Anerkennung von Vordienstzeiten, außertarifliche Entgelte oder besoldungsrechtliche Prämienzahlungen für Projektverantwortliche u. v. m. Einer organisatorischen Neuausrichtung des ITZBund bedarf es nach Ansicht beider Gesprächspartner nicht. Vielmehr muss sich die kürzlich gegründete Anstalt öffentlichen Rechts nachhaltig der Wahrnehmung bestimmter Kernaufgaben (z. B. Betriebskonsolidierung) widmen, als immer weiteren Aufgabenzuwächsen mit einem vergleichbar gering ausgestatten Personaleinsatz."

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/digitalen-rueckstau-in-der-bundesfinanzverwaltung-beseitigen.html

 

BPR aktuell 8/2021: Beförderungsstände in der Zollverwaltung

BPR aktuell 8/2021:
Beförderungsstände in der Zollverwaltung


 

Samstag, 11. September 2021

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Gespräch mit Dr. André Berghegger (CDU)

BDZ vor der Bundestagswahl 2021:
Gespräch mit Dr. André Berghegger (CDU)

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft im dbb die Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien vertieft - hier das Gespräch mit MdB André Berghegger (CDU): 

"MdB Dr. André Berghegger (CDU) im Gespräch mit dem BDZ

„Kernaufgaben des Zolls müssen weiter gestärkt werden“!


 

 

MdB Dr. Berghegger und der stellv. BDZ Bundesvorsitzende, Thomas Liebel, haben in einem telefonischen Austausch am 23. Juli 2021 dringende Investitionen für den Personalhaushalt des Zolls erörtert. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. André Berghegger ist unter anderem haushaltspolitischer Berichterstatter für den Personal- und Sachhaushalt der Bundesfinanzverwaltung im Haushaltausschuss des Deutschen Bundestags.
Als verlässlicher Partner des BDZ hatte sich Dr. Berghegger in der noch laufenden Legislaturperiode erfolgreich für massive Investitionen in den Stellenaufwuchs des Zolls sowie des ITZBund und beim Bundeszentralamt für Steuern eingesetzt. Die Gesprächspartner waren sich darüber einig, dass perspektivisch mehr und komplexer werdende Aufgaben eine stellenmäßige Optimierung erfordern, um die erfolgreiche Arbeit der Zöllnerinnen und Zöllner weiter zu unterstützen. Dies gilt im Rahmen der Haushaltaufstellung 2022 insbesondere für den Bereich der Zollabfertigung und Zollfahndung als Kernaufgaben des Zolls.

Die Umsetzung des Mehrwertsteuer-Digitalpakets (E-Commerce) und des damit einhergehenden Wegfalls der 22 Euro-Grenze im Postverkehr belasten die ohnehin angespannte Personalsituation der Zollämter weiter schwer. Mehr als 100 Millionen zusätzliche Zollanmeldungen sind durch diese Rechtsänderung pro Jahr zu erwarten.
Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass das Bundesfinanzministerium von eigentlich 1.350 erforderlichen Stellen für die Zollabfertigung lediglich 50 Stellen für den Bereich des E-Commerce im Haushaltsentwurf 2022 beantragt. Für die Zollfahndung müssen die Versäumnisse der fehlenden Personalaufstockung der letzten 20 Jahre dringend nachgeholt werden. Auch die stellenmäßige Aufstockung der Kontrolleinheiten – und hier insbesondere der Aufbau der neuen Röntgenanlagen – dürfen nicht auf der Strecke bleiben.

Wegen der Bundestagswahl findet dieses Jahr kein parlamentarisches Verfahren zur Haushaltsaufstellung statt. Nach der Wahl wird die neue Bundesregierung einen aktualisierten Regierungsentwurf zum Haushalt 2022 beschließen. Das parlamentarische Verfahren wird daher voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2022 durchgeführt. MdB Dr. Berghegger sagte seine Unterstützung im Interesse der Beschäftigten der Bundesfinanzverwaltung und die intensive Zusammenarbeit mit dem BDZ weiter zu."

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/kernaufgaben-des-zolls-muessen-weiter-gestaerkt-werden.html

 

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Abstimmungsgespräch mit MdB Andreas Schwarz (SPD)

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Abstimmungsgespräch mit MdB Andreas Schwarz (SPD)

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft im dbb die Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien vertieft - hier das Gespräch mit MdB Andreas Schwarz (SPD):

"BDZ vor Ort: Dienststellenbesuch beim Zollamt Bamberg und politisches Abstimmungsgespräch mit MdB Andreas Schwarz (SPD)


 

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des örtlichen Personalrats beim Hauptzollamt Schweinfurt und stellvertretenden Vorsitzenden des BDZ Bezirksverbandes Nürnberg, Jochen Göller, besuchte der stellvertretende BDZ Bundesvorsitzende, Thomas Liebel, am 2. August unsere Kolleginnen und Kollegen beim Zollamt Bamberg. Den Dienststellenbesuch rundete ein gewerkschaftspolitisches Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz (SPD) in dessen Wahlkreisbüro in Bamberg ab. MdB Schwarz ist seit Jahren ein verlässlicher und wichtiger Ansprechpartner des BDZ. Er unterstützt als stellvertretender haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion die Anliegen des BDZ – dazu gehören die Stellenzuwächse beim Zoll und Investitionen in die materielle Ausstattung über den Sachhaushalt.

Für mehr Steuergerechtigkeit!

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Schwarz steht für mehr Steuergerechtigkeit in Deutschland. Liebel und Schwarz stimmten darüber ein, dass Deutschland eine zukunftsgerichtete Steuerpolitik braucht. Etwa 100 Milliarden Euro jährlich gehen dem deutschen Fiskus durch Steuerhinterziehung und Abgabenvermeidung verloren. Zudem gilt Deutschland weltweit als Paradies für Geldwäsche. MdB Schwarz will daher den Zoll auch in der nächsten Legislaturperiode weiterhin stärken, hierzu zählen ausreichendes Personal und eine gute Ausstattung. Denn der Zoll leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Geldwäsche und der organisierten Kriminalität im grenzüberschreitenden Warenverkehr. Liebel warb in diesem Zusammenhang für die Beibehaltung der Kernkompetenzen des Zolls in der aktuellen Organisationsstruktur – alles andere würde zu einem dauerhaften Stillstand bei der Bekämpfung von Abgaben-, Steuerhinterziehung und Geldwäsche führen. Vielmehr braucht es eine engere Vernetzung der Sicherheits- und Finanzbehörden untereinander. Das ist leichter gesagt als praktiziert, da sich zuweilen sogenannte Silo-Kulturen in den eigenen Abteilungen eines Ministeriums oder innerhalb von Behörden etablieren - andernfalls hätte sich das Dilemma zum ständigen Hinausschieben der Beschaffung von Smartphones für den täglichen Einsatz der Zöllnerinnen und Zöllner wohl eher vermeiden lassen.

Dienststellenbesuch beim Zollamt Bamberg

Zu den Auswirkungen des Brexits und der Abschaffung der steuerlichen Wertgrenze im eCommerce auf die Zollabfertigung informierte sich Thomas Liebel vor Ort bei unseren Kolleginnen und Kollegen des Zollamts Bamberg. Die gegenwärtigen Herausforderungen der Zollabfertigung wurden neben den Gesprächen mit den Beschäftigten auch im Rahmen einer Diskussion mit der stellv. Leiterin des Hauptzollamtes Schweinfurt, ORRin Dr. Stadler, dem stellv. Leiter des Zollamts Bamberg, ZAM Zenk und dem Abfertigungsleiter, ZAM Emmerich erörtert. So ist das Abfertigungsvolumen des Zollamtes aufgrund des Brexits um etwa 20 Prozent gestiegen. Ein Teil der 16 Beschäftigten beim Zollamt Bamberg unterstützt zudem andere Zollstellen bei der Zollabfertigung. Weitere Themen waren die Ausstattung der Binnenzollämter mit Dienstkleidung, die vom BDZ bewirkte Zahlung einer Bereichszulage für die Beschäftigten aller Zollämter sowie die überfällige Reduzierung der Wochenarbeitszeit für Bundesbeamte und Bundesbeamtinnen."

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/bdz-vor-ort-dienststellenbesuch-beim-zollamt-bamberg-und-politisches-abstimmungsgespraech-mit-mdb-a.html

 

Freitag, 10. September 2021

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Abstimmungsgespräch und Dienststellenbesuch mit MdB Uli Grötsch (SPD)

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Abstimmungsgespräch und Dienststellenbesuch mit MdB Uli Grötsch (SPD)

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft im dbb die Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien vertieft - hier das Gespräch mit MdB Uli Grötsch (SPD):

"BDZ im Gespräch mit Innenpolitiker, MdB Uli Grötsch (SPD):
„Den Zoll in der Fläche weiter stärken“!

Am 29. Juli 2021 erörterten MdB Uli Grötsch, SPD, Mitglied im Innenausschuss des Deutschen Bundestags, der stellvertretende Bundesvorsitzende des BDZ, Thomas Liebel sowie der stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbands Nürnberg, Hans Eich, in einem einstündigen Meinungsaustausch aktuelle Themen des Zolls.

Die BDZ-Vertreter bedankten sich bei Innenpolitiker Uli Grötsch, der sich stets als enger und zuverlässiger Gesprächspartner des BDZ, insbesondere in Fragen der Inneren Sicherheit, erwiesen hat, für die permanente politische Unterstützung der gewerkschaftlichen Anliegen des BDZ. Die gute Zusammenarbeit bewährte sich insbesondere bei der Fortentwicklung der Besoldungsstruktur der BundesbeamtenInnen und dem Zulagewesen des Zolls.

Thematisiert wurden u.a. die Geldwäschebekämpfung der Financial Intelligence Unit (FIU), der Personalaufwuchs der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die weitere Entwicklung der operativen Bereiche des Zolls, die Auswirkungen des Brexit, der Mehrwertsteuer-Digitalpakt (E-Commerce) und der damit einhergehende Wegfall der 22 Euro-Grenze im Postverkehr sowie Fragen der Besoldung.

Thomas Liebel ging einleitend auf das am 26. Juli 2021 zwischen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und dem Vorstand des Hauptpersonalrats geführte Abstimmungsgespräch zur weiteren Stärkung des Zolls ein.

MdB Uli Grötsch und der BDZ sind sich einig, dass es für die Bewältigung der heterogenen Aufgaben des Zolls keiner strukturellen Veränderung bedarf, sondern einer Verbesserung der organisatorischen Schnittstellen innerhalb der Bundesfinanzverwaltung sowie der Personal- und Sachausstattung. Eine Rückverlagerung der FIU an das Bundeskriminalamt, wie es die CDU/CSU in ihrem Wahlprogramm vorsieht, würde einen deutlichen Rückschritt in der Aufgabenerledigung der Clearingstelle für Geldwäsche-Verdachtsmeldungen bedeuten und die FIU deutlich schwächen.

Eine nachhaltige Stärkung der operativen Einheiten des Zolls im Hinblick auf die personelle und sachliche Ausstattung ist ein weiteres gemeinsames Ziel. Einer Teilentwaffnung der FKS, wie jüngst aus oppositionellen Kreisen gefordert, erteilten die Gesprächsteilnehmer eine klare Absage, ebenso einer Umverteilung von Dienstposten der mobilen Kontrolleinheiten zulasten der Kontrolldichte an der Ostgrenze. Vielmehr sind im Bundeshaushalt zur personellen Stärkung der Kontroll- und Ermittlungsdienste zusätzliche Planstellen vorzusehen, um etwa den besorgniserregenden Anstieg der Clan-Kriminalität effektiver bekämpfen zu können.

Angesicht der für 2022 vorgesehenen Einstellungszahlen in Höhe von 950 im gehobenen Dienst und 1.650 im mittleren Dienst wurde auch die Aus- und Fortbildung besprochen. Die elf Einsatztrainingszentren (ETZ) sind für die Fortbildung der WaffenträgerInnen des Zolls bestimmt. Regional ist das Hauptzollamt Regensburg für die Bedarfsregion Nürnberg als Betreiber-HZA mit dem Standort Amberg/Kümmersbruck vorgesehen.

Einigkeit herrschte beim beruflichen Fortkommen im mittleren Zolldienst. Eine durchgehende Bewertung der Dienstposten im mittleren Zolldienst von der BesGr A 7 bis A 9 m + Z würde sowohl für die Aufgabenerledigung als auch für die berufliche Entwicklung der Beschäftigten des mittleren Zolldienstes einen enormen Fortschritt bedeuten, eigentlich eine sog. Win-win-Situation. Gleiches gilt für den gehobenen Dienst zur Hebung von Planstellen in den Spitzenämtern A 12 und A 13g/A 13g+Z. Gewerkschaftliches Ziel des BDZ ist weiterhin die Durchlässigkeit der einzelnen Laufbahnen. Gerade die Pandemie und die Auswirkungen des Brexits haben gezeigt, dass die Digitalisierung eine gezielte Verlagerung von Abfertigungsaufgaben von Schwerpunktdienststellen aus Ballungsräumen in die Fläche ohne Qualitätsverluste ermöglicht. Kleinere Binnenzollämter, wie das zuvor besuchte Zollamt Waidhaus, könnten damit deutlich gestärkt werden.

MdB Uli Grötsch und der BDZ werden auch in der kommenden Wahlperiode weiterhin intensiv zusammenarbeiten."

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/bdz-im-gespraech-mit-innenpolitiker-mdb-uli-groetsch-spd-den-zoll-in-der-flaeche-weiter-staer.html

 

Donnerstag, 9. September 2021

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Treffen mit MdB Katja Hassel (FDP)

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Treffen mit MdB Katja Hassel (FDP)

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft im dbb die Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien vertieft - hier das Gespräch mit  MdB Katja Hassel (FDP):

"BDZ im Gespräch mit der Finanzausschussvorsitzenden des Deutschen Bundestags, Katja Hessel (FDP): „Bundesfinanzverwaltung und Zoll müssen verstärkt auf digitale Instrumente setzen“!


Zur Bundestagswahl am 26. September 2021 sind es noch rund 7 Wochen.
Die ersten Wahlplakate stehen.
Der BDZ setzt seine Reihe von gewerkschaftspolitischen Gesprächen mit Innen-, Finanz- und HaushaltspolitikerInnen fort. So erörterte am 5. August 2021 die Vorsitzende des Finanzausschusses und FDP-Bundestagsabgeordnete, Katja Hessel mit dem stellvertretenden BDZ Bundesvorsitzenden, Thomas Liebel die zunehmend komplexeren Herausforderungen des Zolls und der Bundesfinanzverwaltung im deren Wahlkreisbüro in Nürnberg.

Der Arbeitsbereich des Finanzausschusses deckt sich mit Ausnahme der Haushaltspolitik mit den Zuständigkeiten des Bundesministeriums der Finanzen und hat in der Regel die federführende Beratung zum Zollwesen und der Steuerpolitik inne.
MdB Hessel steht für eine Stärkung der Geldwäschebekämpfung im Bereich der operativen Ermittlung und der Financial Intelligence Unit (FIU) in der vorhandenen, strukturellen Ausrichtung.
Zudem waren sich die Finanzpolitikerin Katja Hessel und Thomas Liebel einig, dass die Steuervermeidung und -hinterziehung über Umsatzsteuerkarusselle oder CumEx-Steuerbetrügereien nachhaltiger bekämpft werden müssen – hierbei muss dem Bundeszentralamt für Steuern künftig eine noch stärkere Bedeutung zukommen.
Die Finanzausschussvorsitzende machte auch deutlich, dass die Politik angesichts hoher Staatsdefizite gefordert sei, den Zoll- und die Steuerverwaltung zu stärken, um Schmuggel und steuerliche Hinterziehungsversuche weiter einzudämmen. Auch so lassen sich schließlich ohne Steuererhöhungen zusätzliche Einnahmen generieren. Denn der geschätzte Steuerausfall liegt bei etwa 100 Millionen Euro jährlich. Hierbei darf auch die Förderung der Zöllnerinnen und Zöllner durch flexiblere Fortkommensmöglichkeiten nicht zu kurz kommen.

Focus liegt auf Digitalisierung der Zoll- und Bundesfinanzverwaltung

MdB Hessel erwartet, dass die Zollverwaltung und die übrige Bundesfinanzverwaltung verstärkt auf Digitalisierung setzt – z. B. das automatisierte Durchforsten von Geldwäsche-Verdachtsmeldungen oder Zollanmeldungen mit sukzessiver Unterstützung von künstlicher Intelligenz. Die Zöllnerinnen und Zöllner müssen sich angesichts der zunehmenden Massenverfahren im grenzüberschreitenden Warenverkehr – insbesondere durch den Wegfall der steuerlichen Wertgrenze von 22 Euro – wieder vermehrt auf die Prüfung und Kontrolle von werthaltigen und risikobehafteten Warensendungen konzentrieren können. „Andernfalls gehen die Zollstellen in den Massenverfahren unter“, betont Liebel in dem Gesprächsaustausch.

Für die Zeit nach der Bundestagswahl liegen bereits Dutzende Vorschläge auf dem Gebiet der Steuerpolitik oder der Geldwäschebekämpfung vor – von der klimaneutralen Besteuerung bis zur Einführung einer Bargeldobergrenze. Damit ist eine Kaskade von Neuregelungen absehbar, die auch entsprechende Auswirkungen auf den Zoll und die Bundesfinanzverwaltung mit sich bringen werden. MdB Hessel und Thomas Liebel stimmten darin überein, dass es einer kernstrukturellen Neuausrichtung des Zolls angesichts dieser Herausforderungen sicher nicht bedarf."

Quelle: BDZ, URL:  https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/bdz-im-gespraech-mit-der-finanzausschussvorsitzenden-des-deutschen-bundestags-katja-hessel-fdp.html

 

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Gespräch mit MdB Metin Hakverdi (SPD)

BDZ zvor der Bundestagswahl 2021: Gespräch mit MdB Metin Hakverdi (SPD)

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft im dbb die Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien vertieft - hier das Gespräch mit MdB Metin Hakverdi (SPD):

"Zoll stärken, statt strukturell schwächen: BDZ im Online-Austausch mit Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi (SPD)

 

 

(MdB Metin Hekverdi (SPD) links, im Gespräch mit Thomas Liebel (BDZ), stv. BDZ-Bundesvorsitzender - Vorsitzender des HPR beim BMF - rechts im Bild)

 

Die strukturelle Vielfalt ist die Stärke des Zolls und soll im Kern erhalten und weiter gefördert werden. Zu diesem wesentlichen Grundsatz stimmten der SPD-Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi und der stellv. BDZ Bundesvorsitzende, Thomas Liebel, in einem Online-Meeting am 4. August überein. MdB Hakverdi ist im Rahmen seiner parlamentarischen Tätigkeit unter anderem Berichterstatter für den Personalhaushalt des Bundesfinanzministeriums und dessen Geschäftsbereich (Einzelplan 08) im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags. Damit trägt MdB Hakverdi wesentlich zu den entscheidenden Beratungen der Personal- und Sachausgaben des Zolls, des Informationstechnikzentrums Bund sowie des Bundeszentralamts für Steuern und des BMF bei – denn die Bundesregierung kann keinen Cent ohne die Zustimmung des Deutschen Bundestags ausgeben.

MdB Hakverdi hat den direkten Bezug zu den Herausforderungen des Zolls über dessen Wahlkreis Hamburg Bergedorf-Harburg-Wilhelmsburg, in dem viele Zollbehörden verortet sind. Somit anerkannte der Haushaltspolitiker im Gesprächsverlauf mit Thomas Liebel, dass perspektivisch mehr und komplexer werdende Aufgaben eine stellenmäßige Optimierung erfordern, um die erfolgreiche Arbeit der Zöllnerinnen und Zöllner weiter zu unterstützen. Dabei liegt einer der Schwerpunkte insbesondere auf der Zollabfertigung als unersetzlichen Beitrag zur Erzielung von Einnahmen für den Bundeshaushalt, der Inneren Sicherheit sowie der Sicherstellung von reibungslosen Abläufen im internationalen Handel und gewerblichen Warenverkehr. Der Fortentwicklung der risikoorientierten sowie automatisierten Zollabfertigung kommt hier eine besondere Bedeutung zu, damit die Zöllnerinnen und Zöllner in erster Linie auffällige und werthaltige Warensendungen unter Beschau nehmen könne.

Liebel warb mit Blick auf den Regierungsentwurf zum Haushalt 2022 für die Ausbringung bestehender Haushaltsvermerke zur personellen Stärkung des Zolls. Die weiteren Investitionen in Personal und Ausstattung werden MdB Hakverdi und der BDZ in Folgegesprächen abstimmen. Zudem vereinbarten die beiden Gesprächspartner einen gemeinsamen Dienststellenbesuch einer Zollbehörde sobald es die epidemiologische Lage zulässt.

Haushaltsaufstellung 2022

Wegen der Bundestagswahl findet dieses Jahr kein parlamentarisches Verfahren zur Haushaltsaufstellung statt. Nach der Wahl wird die neue Bundesregierung einen aktualisierten Regierungsentwurf zum Haushalt 2022 beschließen. Das parlamentarische Verfahren wird daher voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2022 durchgeführt."

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/zoll-staerken-statt-strukturell-schwaechen-bdz-im-online-austausch-mit-bundestagsabgeordneten-meti.html

 

BDZ OV Bremen: 3-G-Regel beim Sommerfest und der Jahreshauptversammlung am 17.9.2021

BDZ OV Bremen: 3-G-Regel beim Sommerfest und der Jahreshauptversammlung am 17.9.2021

Ein kurzer Organisationshinweis für die Durchführung des BDZ-Sommerfestes und der Jahreshauptversammlung am 17.9.2021 im Segelverein Bremen v. 1913 e.V.:

Seit 9.9.2021 herrscht Rechtssicherheit hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen, da die Freie Hansestadt Bremen die Verlängerung der 28. Corona-Schutzverordnung beschlossen hat.

Für alle Veranstaltungen gelten die grundsätzlichen Rahmenbedingungen:

1. Abstand halten

2. Medizinische Maskenpflicht wo Abstand nicht gehalten werden kann

3. Kontaktnachverfolgung

4. Hygienekonzept

Darüber hinaus werden wir die 3-G-Regel anwenden und bitten Teilnehmer und Gäste den Impfstatus/Genesungsstatus/Teststatus beim Zugang nachzuzweisen.

In den Innenräumen der Gaststätte (insbesondere in den Sanitärräumen) wird das Tragen einer medizinischen Schutzmaske dringend empfolen.

Die Yachthalle in welcher der Grill und die Tische/Bänke aufgestellt werden, ist dabei als überdachte Freifläche zu verstehen, da sie sehr hoch und baulich vollumfänglich durch große Tore belüftet ist.

Der Vorstand des BDZ OV Bremen








BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft
Ortsverband Bremen

Mittwoch, 8. September 2021

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Treffen mit MdB Sebastian Brehm (CSU)

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Treffen mit MdB Sebastian Brehm (CSU)

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft im dbb die Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien vertieft - hier das Gespräch mit  MdB Sebastian Brehm (CSU):

„Den Zoll zukunftsfest machen!“

BDZ im vielversprechenden Austausch mit dem Finanz- und Haushaltspolitischen Sprecher der CSU im Deutschen Bundestag, Sebastian Brehm (MdB)

Die positive Bilanz der umfangreichen Aufgabenerfüllung der Zöllnerinnen und Zöllner war die Grundlage eines weiteren Austauschs zwischen dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Brehm (CSU) und dem stellvertretenden BDZ Bundesvorsitzenden, Thomas Liebel am 13. August in Nürnberg. Beide Gesprächspartner stimmten darin überein, dass rund 44.000 Zöllnerinnen und Zöllner regelmäßig eine Erfolgsbilanz vorweisen, die sich sehen lassen kann. Hingegen haben sich die Rahmenbedingungen für den Zoll deutlich erschwert: Erweiterte gesetzliche Aufgabenzuweisungen im Bereich der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die Auswirkungen des Brexits sowie der Abschaffung steuerrechtlicher Freigrenzen im eCommerce auf die Zollabfertigung, die Geldwäschebekämpfung durch die FIU, u. v. m. Im Zuge der Digitalisierung sind zudem viele Aufgabenbereiche des Zolls in deren Umsetzung komplexer geworden.

MdB Sebastian Brehm nimmt diese Herausforderungen zum Anlass, klare Positionen zur Stärkung des Zolls über seine Fraktion für die anstehende Legislaturperiode zu vertreten. Dazu sei es ihm ein wichtiges Anliegen, den BDZ bei der Durchsetzung von Stellenaufwüchsen beim Zoll, durchlässigeren und flexibleren Fortkommensmöglichkeiten für Bundesbedienstete sowie der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage zu unterstützen. Der Finanz- und Haushaltspolitische Sprecher der CSU steht zudem für eine Steuerbefreiung von Zuschlägen bei Dienst zu wechselnden Zeiten.

Geldwäschebekämpfung unter Beibehaltung der Strukturen der FIU intensivieren!

Einigkeit bestand zudem, dass es angesichts der exorbitant angestiegenen Verdachtsmeldungen bei der Financial Intelligence Unit (FIU) risikobasierender Analysemethoden bedarf, die technisch unterstützt und perspektivisch gesetzlich verankert werden müssen. Einer möglichen Rückverlagerung der FIU zum Bundeskriminalamt widersprach der Finanzpolitiker ausdrücklich. Liebel begrüßte diese Kernaussage, da anderweitige, parteipolitische Sichtweisen zur Verunsicherung der betroffenen Beschäftigten geführt haben und im Ergebnis dem Erhalt sowie der Förderung der fachlichen Expertise der Analysten/innen der FIU mehr schaden als nutzen.

Beschäftigten mehr Rückhalt geben

Die zunehmende Gewalt gegenüber Beschäftigten des öffentlichen Dienstes betrachtet der CSU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Brehm im Rahmen seiner parlamentarischen Arbeit mit großer Besorgnis. Es braucht daher ein deutliches Bekenntnis sowie eine politische Gesamtstrategie, um Mitarbeiter/innen im öffentlichen Dienst vor physischer und psychischer Gewalteinwirkung besser zu schützen. Dazu zählen nach Auffassung beider Gesprächspartner eine situationsbedingte Anpassung des Einsatzmaterials und eine verbesserte finanzielle Entschädigung für besondere Erschwernisse und Gefahrensituationen im Dienstalltag. In diesem Zusammenhang hatte der BDZ mit Unterstützung von Sebastian Brehm über die CSU-Landesgruppe die besoldungsrechtliche Berücksichtigung der betroffenen Zöllnerinnen und Zöllner bei der Erhöhung der Polizeizulage von 190 Euro auf 228 Euro in 2021 bewirkt. Es gilt jetzt die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage anzugehen.

„Für den Zoll in Berlin“

Neben der Erhöhung der Polizeizulage wirkte MdB Brehm als Berichterstatter im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags unter anderem bei der Fortentwicklung des Zollfahndungsdienst- sowie des Tabaksteuermodernisierungsgesetzes mit. Auf der Grundlage des Positionspapiers des BDZ zur Bundestagswahl 2021 vereinbarten Sebastian Brehm und Thomas Liebel die bewährte Zusammenarbeit zu intensivieren. MdB sicherte abschließend einen Dienststellenbesuch bei den Zollbehörden in Nürnberg zu."

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/bdz-im-vielversprechenden-austausch-mit-dem-finanz-und-haushaltspolitischen-sprecher-der-csu-im-deu.html


 

 

 

BDZ vor der Bundestagswahl 2021: Treffen mit MdB Markus Herbrand (FDP)

BDZ vor der Bundestagswahl 2021:
Treffen mit MdB Markus Herbrand (FDP)

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft im dbb die Gespräche mit den Bundestagsabgeordneten aller demokratischen Parteien vertieft - hier das Gespräch mit MdB Markus Herbrand (FDP): 

"BDZ im Austausch mit MdB Markus Herbrand (FDP): „Die Zöllnerinnen und Zöllner haben mehr Wertschätzung für Ihre Arbeit verdient!“

Zum Ende der Legislaturperiode des Deutschen Bundestags kamen am 25. August 2021 der Bundestagsabgeordnete Markus Herbrand (FDP) und der stellvertretende BDZ Bundesvorsitzende, Thomas Liebel, zu einem konstruktiven Austausch verschiedenster Themenschwerpunkte des Zolls in den Räumlichkeiten des Bundestags in Berlin zusammen. Der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags ist in seiner Funktion als Berichterstatter für den Zoll und die Geldwäschebekämpfung ein verlässlicher Ansprechpartner des BDZ. Liebel dankte MdB Herbrand für die Unterstützung im Interesse der Zöllnerinnen und Zöllner während der noch laufenden Legislaturperiode und vor allem der offenen Diskussion zu Herausforderungen des Zolls, deren Lösungsansätze keinen weiteren Aufschub dulden.

Dazu gehören aus Sicht von MdB Herbrand sowohl stellenmäßige Investitionen als auch attraktivitätssteigernde Maßnahmen für flexiblere Fortkommensmöglichkeiten von Beamten/innen und Tarifbeschäftigten gleichermaßen.
Dringenden Nachholbedarf sieht der Finanzpolitiker auch bei den Rahmenbedingungen der Einsatzkräfte des Zolls, z. B. der Verfügbarkeit von Smartphones oder der technischen Fortentwicklung von IT-Fachverfahren des Zolls.
Beide Gesprächspartner stimmten darüber ein, dass beim dringend erforderlichen Ausbau der Digitalisierung auch die Anwendung künstlicher Intelligenz nicht zu kurz kommen darf.
Die Aufgabenbreite der Zollverwaltung bietet hierzu aufgrund der Massendatenverarbeitung und -analyse in verschiedensten Organisationseinheiten entsprechendes Potenzial.

Effizienter Steuervollzug vermeidet Steuererhöhungen

Angesichts der hohen Staatsdefizite und der anstehenden Mehrausgaben des Bundes machte Bundestagsabgeordneter Herbrand in dem Gespräch deutlich, dass auch die Bundesregierung gefordert sei, den Zoll und die Bundesfinanzverwaltung zu stärken, um Schmuggel und steuerliche Hinterziehungsversuche besser einzudämmen.
Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag vertritt die einhellige Auffassung, dass derartige Investitionen vernünftig angelegt seien, um zusätzliche Einnahmen für den Bundeshaushalt zu generieren und in der Folge auf Steuererhöhungen verzichten zu können.

Den Zoll in seiner Kernstruktur zukunftsfähig ausrichten

Liebel dankte MdB Herbrand für seine klare Position, den Zoll auch künftig in seiner Kernstruktur zu erhalten. Zuletzt hatte sich der FDP-Politiker in einer Podiumsdiskussion zum Digitalen Zolltag des Behördenspiegel eindeutig gegen eine kernstrukturelle Neuausrichtung des Zolls ausgesprochen. Insbesondere die Herausforderungen der Altersstruktur des Personals und die gestiegenen Anforderungen bedürfen jedoch einer langfristigen Strategie, bei der auch vorhandene Organisationsmodelle überdacht werden müssen.

Der BDZ wird mit MdB Markus Herbrand die gute Zusammenarbeit zu Fragen des Zolls, der Bekämpfung von Geldwäsche und Umsatzsteuerkarusselle auch nach der Bundestagswahl weiter fortsetzen und vertiefen. Dazu vereinbarten Thomas Liebel und MdB Herbrand einen gemeinsamen Dienststellenbesuch bei einer Zollbehörde, der insbesondere die Zollpostabfertigung in den Fokus nehmen wird."

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/bdz-im-austausch-mit-mdb-markus-herbrand-fdp-die-zoellnerinnen-und-zoellner-haben-mehr-wertsch.html


 

 

Montag, 6. September 2021

BDZ-Initiative für DienstkleidungsträgerInnen der Sachgebiete C und E: Auch das Tragen ziviler Kleidung muss entschädigt werden!

BDZ-Initiative für DienstkleidungsträgerInnen der Sachgebiete C und E: Auch das Tragen ziviler Kleidung muss entschädigt werden!

Die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft fordert eine Entschädigung für das Tragen ziviler Kleidung in den Sachgebieten C und E:

"BDZ Initiative für DienstkleidungsträgerInnen der Sachgebiete C und E: Auch das Tragen ziviler Kleidung muss entschädigt werden!

Beim dienstlich angeordneten Tragen ziviler Kleidung in den Sachgebieten C und E erhalten die DienstkleidungsträgerInnen des Zolls für deren Abnutzung bislang keine finanzielle Entschädigung. Entgegen der bisherigen Praxis beim Zoll, erhalten die zum Tragen von Dienstkleidung verpflichteten PolizeivollzugsbeamtInnen der Bundespolizei für das im Einzelfall auf dienstliche Anordnung des Vorgesetzten zugelassene, vorübergehende Tragen ziviler Kleidung im Regeldienst eine nach § 3 Nr. 4 Buchstabe b) Einkommensteuergesetz steuerfreie Abnutzungsentschädigung in Höhe von 1,20 Euro/täglich. 

Der BDZ hatte bereits mehrfach gegenüber dem BMF auf diese Benachteiligung der Beschäftigten des Zolls hingewiesen. Besonders deutlich wird die Ungleichbehandlung bei einer gemeinsamen Dienstverrichtung in zivil mit PolizeivollzugsbeamtInnen der Bundespolizei.

Dienstverrichtung in Zivilkleidung ist seit Jahren vorschriftsmäßig abgedeckt

Die Aufgabenwahrnehmung in den Sachgebieten C und E der Hauptzollämter erfordert es, dass DienstkleidungsträgerInnen aus dienstlichen, ermittlungs- und einsatztaktischen Gründen auf Anordnung Dienst in Zivilkleidung und ggf. mit Zivilfahrzeugen verrichten.
Die einschlägigen Dienstvorschriften (z.B. OrgDV, DV-FKS, KontrollDV) beinhalten diese Variante der Dienstverrichtung.
Der Entwurf der Dienstvorschrift über das Dienstkleidungswesen in der Zollverwaltung (DVDklZoll), der derzeit mit dem Hauptpersonalrat abgestimmt wird, sieht unter anderem vor, dass das Tragen von ziviler Kleidung nach Maßgabe der jeweiligen Dienstvorschriften und darüber hinaus in besonders begründeten Einzelfällen (z. B. bei Schwangerschaft) durch Vorgesetzte zugelassen oder angeordnet werden kann.

BDZ-Initiative gegenüber Staatssekretär Dr. Rolf Bösinger zeigt Wirkung

Nunmehr hat der BDZ gegenüber dem für den Zoll zuständigen Staatssekretär Dr. Rolf Bösinger (BMF) die Angelegenheit erneut gezielt thematisiert und auf eine finanzielle Gleichbehandlung gedrängt. Der BDZ begrüßt die nunmehr seitens des BMF getroffene Entscheidung hinsichtlich einer adäquaten Bestandsaufnahme durch die Generalzolldirektion. Danach sollen bei repräsentativen Dienststellen entsprechende Fallzahlen rückwirkend ab dem 1. August 2021 über einen Zeitraum von sechs Monaten bis Ende Januar 2022 erhoben und diese anschl. dem BMF im I. Quartal 2022 berichtet werden.
Der Bericht soll u.a. die Arbeitstage pro Monat, an denen Außendienst in Zivilkleidung verrichtet wurde und den Anlassgrund (dienstliche Anordnung im Einzelfall aus ermittlungstaktischen Gründen) beinhalten.

Auf Basis der erhobenen Daten will das BMF prüfen, welche der gemeldeten Fälle aus ministerieller Sicht für die Einführung einer Abnutzungsentschädigung für das dienstliche Tragen ziviler Kleidung infrage kommen. Für die Gewährung dieser Abnutzungsentschädigung wäre nach Auffassung von BDZ und BMF eine Änderung des Bundesbesoldungsgesetzes erforderlich. Der BDZ wird den gewerkschaftlich angestoßenen Entscheidungsprozess zur Gewährung einer Abnutzungsentschädigung für das Tragen von ziviler Kleidung der Sachgebiete C und E in Abstimmung mit den BDZ-geführten Stufenvertretungen (Haupt- und Bezirkspersonalrat) eng begleiten. Wir werden zu gegebener Zeit weiter berichten!"

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/bdz-initiative-fuer-dienstkleidungstraegerinnen-der-sachgebiete-c-und-e-auch-das-tragen-ziviler-kle.html


 

Sonntag, 5. September 2021

BDZ: Neues zum Jobticket: Arbeitgeberzuschüsse zur Inanspruchnahme des Jobtickets werden zum 1. September 2021 in weiteren Verkehrsverbünden gewährt!

BDZ: Neues zum Jobticket: Arbeitgeberzuschüsse zur Inanspruchnahme des Jobtickets werden zum 1. September 2021 in weiteren Verkehrsverbünden gewährt!

Die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft teilt mit, dass Arbeitgeberzuschüsse zur Inanspruchnahme des Jobtickets ab 1.9.2021 nun nach erfolgreichen Verhandlungen in weiteren Verkehrsverbünden gewährt werden - weitere Verhandlungen sind auf dem Wege:

"Neues zum Jobticket: Arbeitgeberzuschüsse zur Inanspruchnahme des Jobtickets werden zum 1. September 2021 in weiteren Verkehrsverbünden gewährt!

Der BDZ hat sich im Zuge der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2021 erfolgreich für die Zahlung eines Arbeitgeberzuschusses zum Jobticket für Bundesbeschäftigte eingesetzt – wir berichteten.
Der Arbeitgeberzuschuss zum Jobticket wird als Festbetrag je Verkehrsverbund ermittelt.
Er ergibt sich aus der Hälfte der durchschnittlichen Jahres-Jobticket-Kosten bei monatlicher Zahlweise, einschließlich des vom Verkehrsverbund ggf. gewährten Rabattes, jedoch maximal 480 € im Jahr. Die Zahlung des Zuschusses erfolgt in zwölf monatlich gleichen Beträgen.
Der Festbetrag wird jeweils durch das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) ermittelt und den Behörden/Institutionen übermittelt.
Der Arbeitgeberzuschuss zum Jobticket wird durch die Entgelt- und Besoldungsstellen des Bundes – z. B. die Service-Center der Generalzolldirektion - ausgezahlt.
Auch Auszubildende sowie Anwärterinnen und Anwärter haben Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss zum Jobticket bzw. Ausbildungs-/Schülerticket.

Bereits seit dem 1. April 2021 besteht für Beschäftigte der Bundesfinanzverwaltung mit Dienstort innerhalb des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg die Möglichkeit, ein Jobticket mit einem Arbeitgeberzuschuss zu erwerben.
Der Zuschuss beträgt 40,00 € monatlich. Nunmehr wird in Kürze bei weiteren Verkehrsverbünden die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Arbeitgeberzuschüssen bestehen.

So können die Beschäftigten der Zollverwaltung zum 1. September 2021 in nachfolgenden Großräumen einen Arbeitgeberzuschuss zum Jobticket erhalten:

·         Großraum München (Münchner Verkehrsverbund – MVV)

·         Großraum Rhein-Ruhr (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr – VRR)

·         Großraum Rhein-Sieg (Verkehrsverbund Rhein-Sieg – VRS)

·         Großraum Osnabrück (Verkehrsgemeinschaft Osnabrück – VOS)

Mit dem Verkehrsverbund Rhein-Main (RMV) sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen.

Jobticketmanagement in der Zollverwaltung

Die Generalzolldirektion hat im Mitarbeiterportal Zoll (MAPZ) umfangreiche Informationen für die Beschäftigten zum Jobticket eingestellt. Insbesondere zu den dienstlichen Ansprechpartnern, zur Höhe des Arbeitgeberzuschusses und Auszahlung, zu den Zahlungsräumen sowie bestehende und geplante Beitritte von Verkehrsverbünden zum Jobticket. Wir gehen davon aus, dass auch das Informationstechnikzentrum Bund sowie das Bundeszentralamt für Steuern entsprechenden Rahmenverträgen der einschlägigen Verkehrsverbünde im Interesse der betroffenen Beschäftigten beitritt, um somit einen Arbeitgeberzuschuss zum Jobticket möglich zu machen.

Der BDZ begrüßt die positive Entwicklung und erwartet, dass künftig flächendeckend alle Verkehrsverbünde einen vergleichbaren Rahmen mit dem BADV zur Gewährung von Arbeitgeberzuschüssen zum Jobticket abschließen.
Für die Beschäftigten bedeutet dies mehr Flexibilität für den Weg zur Arbeit, mehr Lebensqualität und einen individuellen Beitrag zum Umweltschutz.

Der BDZ, dein Partner in der Bundesfinanzverwaltung!"

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/neues-zum-jobticket-arbeitgeberzuschuesse-zur-inanspruchnahme-des-jobtickets-werden-zum-1-septembe.html


 

Samstag, 4. September 2021

Corona-Inzidenz in Bremen: 90,0 am 4.9.2021, Bremerhaven steigt auf 207,7 - die vierte Welle rollt - 71,0 % Impfquote in Bremen (Zweitimpfungen)... Der meteorolgische Herbst ist da.

Corona-Inzidenz in Bremen: 90,0 am 4.9.2021, Bremerhaven steigt auf 207,7 - die vierte Welle rollt - 71,0 % Impfquote in Bremen (Zweitimpfungen)...
Der meteorolgische Herbst ist da.

butenunbinnen.de (Radio Bremen Fernsehen) berichtet über die aktuelle Corona-Inzidenzzahl in Bremen mit 90,0 am 4.9.2021. Die Inzidenz in Bremerhaven steigt auf 207,7.
Hoffnung im Jahr 2021 geben die steigenden Impfzahlen - seit 27.12.2020 wird in Bremen und Bremerhaven geimpft...
Mit Stand vom 4.9.2021 wurden 65,6 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands geimpft, in Bremen (Bundesland) 75,6 Prozent (Einmalimpfung).
Die Impfgeschwindigkeit hat nach Ostern merklich an Fahrt aufgenommen, da seit diesem Zeitpunkt auch in Hausarztpraxen geimpft wird. Und seit Mitte Juli 2021 ist absehbar, dass endlich genug Impfstoff für alle Erwachsenen da ist - das Versprechen ein Impfangebot für alle bis Ende Juli 2021 von der Bundespolitik wird eingehalten...
Im Sommer 2021 sinkt sogar die Impfbereitschaft...
In der dritten Welle war es ein Impfen gegen Erkrankungen und weitere Todesfälle...
Am 11.3.2021 wurde von der Europäischen Kommission und der EMA die EU-Zulassung des vierten Impfstoffs erteilt (von diesem Impfstoff ist nur eine Dosis erforderlich).
Die dritte Welle wurde erfolgreich gemeistert, aber mit der Delta-Variante (vormals: indische Variante) die vierte Welle nimmt im Sommer 2021 deutlich an Fahrt auf.
Bundesweit steigt der 7-Tage-Inzidenzwert am 4.9.2021 wieder auf 80,7.
Der Sommer ist da und damit alle Öffungen und die Unbeschwertheit - und der Sommerurlaub mit vielen internationalen Reisen.
Die dritte Welle war mit einer starken Infektionsgeschwindigkeit angekommen, und das mit der ansteckenderen UK-Mutante (B117) mit mehr als 93 % der Infektionen.
Inzwischen ist auch die indische Mutation (sog. Delta-Variante) in Europa und Deutschland angekommen - in Deutschland hat sie bereits Mitte August 2021 einen Anteil von mehr als 97 % der Neuinfektionen - die vierte Welle nimmt damit bereits im Sommer 2021 deutlich erkennbar Fahrt auf.

Seit Juni 2021 sind auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen worden.
Auch die Zollverwaltung startete für besonders betroffene Beschäftigte die COVID-19-Impfkampagne... Die Lage ist weiter sehr dynamisch!
Der BDZ fordert die Impfung aller Zollbeschäftigten durch den betriebsärztlichen Dienst - es ist erstaunlich und traurig, dass diese Forderungen öffentlich von der BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft - die Gewerkschaft für die gesamte Zollverwaltung - öffentlich erhoben werden muss und das BMF und die Generalzolldirektion in der COVID-19-Pandemie nicht eigenständig und zeitnah auf diese Idee kommen und die erforderliche Initiative ergreifen.
Erst jetzt springt die GZD auf den Zug auf und bereitet ein Impfangebot für alle vor. Gut so, aber deutlich zu spät...
Mit BionTech/Pfizer und Moderna haben die ersten Vakzin-Hersteller bei der EMA die Zulassung eines Impfstoffs für Jugendliche ab 12 Jahren beantragt und die Zulassung wurde erteilt - ein weiterer Hoffnungsschimmer für den Sommer 2021. Die STIKO hat noch keine breite Empfehlung für die Impfung von Jugendlichen erteilt, die Politik fordert eine andere Entscheidung... Kinder unter 12 Jahren bleiben weiter ungeimpft - der Herbst 2021 wirft seinen kalten Schatten voraus, auch mit weiteren KiTA- und Schulschließungen und ggf. weiteren Lockdowns, auch wenn Politiker im Wahlkampf das Gegenteil behaupten...
Angesichts der stark verbreitenden indischen Delta-Variante scheint die Tendenz erkennbar, dass nur zweifach geimpfte Menschen besser vor Ansteckungen und Erkrankungen geschützt sind. Einzige Ausnahme: Der Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson schützt nach vorläufigen Herstellerangaben auch hinreichend gegen die Delta- und andere Varianten (noch nicht wissenschaftlich veröffentlicht/überprüft).
Aktuelle Informationen bei Radio Bremen unter der URL: https://www.butenunbinnen.de...

(Text: Dr. Carsten Weerth)


 

Freitag, 3. September 2021

BDZ zur Bundestagswahl 2021 - der BDZ fragt, die Parteien antworten (Sonderseite im Internet)

BDZ zur Bundestagswahl 2021 - der BDZ fragt, die Parteien antworten (Sonderseite im Internet)

Die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft hat den Parteien vor der Bundestagswahl Fragen gestellt und die Antworten auf eine Sonderseite im Internet eingestellt:

"Wahlprüfsteine

Der BDZ hat gefragt, die Parteien antworten!

Am 26. September 2021 ist die Bundestagswahl. Der BDZ will es wissen. Und zwar, mit was die Zöllnerinnen und Zöllner sowie weitere Beschäftigte der Bundesfinanzverwaltung zu rechnen haben, wenn nach der Bundestagswahl neue politische Konstellationen entstehen. Daher hat der BDZ als einzige Fachgewerkschaft für den Zoll im Vorfeld der Wahl die im Bundestag vertretenen freiheitlich-demokratisch gesinnten Parteien gezielt zu ihren Positionen im Hinblick auf

• die Herausforderungen des Zolls,

• die Perspektiven für Beschäftigte der Bundesfinanzverwaltung,

• die Arbeitszeit von BundesbeamtInnen,

• die Digitalisierung im Dienstalltag, u. v. m.

befragt.

Um Zöllnerinnen und Zöllnern sowie den Beschäftigten von ITZBund, BZSt und BMF eine berufspolitische Orientierung zu geben, legte der BDZ den im Bundestag vertretenen, freiheitlich-demokratisch gesinnten Parteien so genannte Wahlprüfsteine vor. Diese haben wir in acht Fragen strukturiert. Hier stellen wir die Wahlprüfstein-Antworten der Parteien unkommentiert dar.

Positionspapier und gewerkschaftspolitische Gespräche

Der BDZ hat seine Vorstellungen zur Zukunft der Zollverwaltung und Förderungen der Beschäftigten der Bundesfinanzverwaltung im Rahmen eines Positionspapiers entwickelt. Auf dieser Basis führt der BDZ im Vorfeld der Wahl eine Vielzahl gewerkschaftspolitischer Gespräche mit fachkundigen Bundestagsabgeordneten, über die wir laufend berichten. Diese Gespräche werden selbstverständlich auch nach der Wahl und über den Abschluss des neuen Koalitionsvertrages hinaus fortgesetzt, um sicherzustellen, dass die Interessen unserer Mitglieder auch in der nächsten Legislaturperiode angemessen berücksichtigt werden.

Zögern Sie nicht, Ihre AnsprechpartnerInnen des BDZ zu kontaktieren und auf Missstände im beruflichen Umfeld hinzuweisen. Der BDZ ist nicht nur eine Interessengruppierung, sondern die Fachgewerkschaft für den Zoll und die Bundesfinanzverwaltung.
Wir finden ein breites, politisches Gehör!

Hier geht es zu der Sonderseite des BDZ zur Bundestagswahl 2021.", 

Link: https://www.bdz.eu/medien/bundestagswahl-2021.html 

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/der-bdz-hat-gefragt-die-parteien-antworten.html



BDZ-Positionspapier zur Bundestagswahl 2021 (BDZ BV Hannover)

BDZ-Positionspapier zur Bundestagswahl 2021
(BDZ BV Hannover) 

Der BDZ BV Hannover berichtet über das BDZ-Positionspapier zur Bundestagswahl 2021:

"Positionspapier des BDZ zur Bundestagswahl 2021

Zoll stärken statt strukturell schwächen!

Mit seiner Arbeit sichert der Zoll das Gemeinwesen, fördert den Wirtschaftsstandort Deutschland, trägt zur Stabilität der Sozialsysteme bei und sorgt für Sicherheit und wirtschaftliche Gerechtigkeit.

 
 
 
 
 
 
 
 

 

Montag, 16. August 2021

SPON: In der COVID-19-Pandemie ist die vierte Welle am Rollen - der sorglose Sommer und die Urlaubsrückkehrer sorgen für stark ansteigende Zahlen im Sommer 20216

SPON: In der COVID-19-Pandemie ist die vierte Welle am Rollen - der sorglose Sommer und die Urlaubsrückkehrer sorgen für stark ansteigende Zahlen im Sommer 2021

Der Spiegel Online (SPON.de) visualisiert die Infektionen mit SARS-CoV-2 in Deutschland:
Die Bundes-Notbremse hat Erfolg gehabt und die dritte Welle ist seit Anfang Mai 2021 gebrochen. Nach stark sinkenden Infektionszahlen steigen sie wieder seit Juli 2021 -Hauptgrund ist ein sorgloser Lebenswandel im Sommer 2021 und die zahlreichen Urlaubsreisen ins Ausland. Hoffnung bieten weiter die Impfungen, die jedoch nicht für Kinder unter 12 Jahren anwendbar sind. Impfungen sind ein wichtiger Grund:
Mitte August 2021 sind mehr als 63 % der Gesamtbevölkerung mindestens einmal geimpft.

(Text: Dr. Carsten Weerth)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: SPON.de (Datenquelle: RKI.de)

SPON: Die vierte Welle von COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser kommt an - Intensivbettenbelegung steigt auf 489

SPON: Die vierte Welle von COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser kommt an - Intensivbettenbelegung steigt auf 489

Der Spiegel Online (SPON.de) visualisiert die Belegung der Intensivbetten durch COVID-19-Patienten bundesweit. Erkennbar ist hier, dass der härtere Lockdown light seit Jahresanfang 2021 und insbesondere die bundeseinheitliche Notbremse deutlich gewirkt haben.
Die Intensivbettenbelegung - ein guter Indikator für das Fortschreiten der Pandemie ist auf einem Tiefstand nach der dritten Welle die damit erfolgreich geschafft wurde.
Die vierte Welle ist seit Sommer 2021 am Rollen (indische oder Delta-Variante von SARS-CoV-2).
Mit Stand vom 14.8.2021 sind erneut 489 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt.
Die Bundes-Notbremse wurde mit dem geänderten Infektionsschutzgesetz seit 24.4.2021 umgesetzt (sie galt bis 30.6.2021).
Die Bundes-Notbremse mit strikten Schließungen und Ausgangssperren sorgte für ein Drücken der Infektionszahlen und der Intensivbettenbelegung.

(Text: Dr. Carsten Weerth)  


 

Quelle: SPON.de (Datenquelle: DIVI-Intensivregister)


Sonntag, 15. August 2021

SPON/RKI: Delta-Variante zu mehr als 97 % in Deutschland vertreten, 4. Welle rollt - Sommer für Vorbereitungen nutzen! (COVID-19-Pandemie)

SPON/RKI: Delta-Variante zu mehr als 97 % in Deutschland vertreten, 4. Welle rollt - Sommer für Vorbereitungen nutzen! (COVID-19-Pandemie)

Der Spiegel Online (SPON.de) visusalisiert den SARS-CoV-2-Mutanten-Anteil an den Neuinfektionen in Deutschland mithilfe der RKI-Daten:
Mitte August 2021 zeichnet sich ab, dass die hoch ansteckende und sich stark verbreitende indische Variante, nun Delta-Variante genannt, bereits einen Anteil von mehr als 97 % an den Neuinfektionen hat.

Viele neue Infektionen werden durch Reiserückkehrer (auch von EM-Fussballtouristen) erwartet, die aus Portugal, dem UK, Spanien und Russland zurückkehren.
Aber auch die Rückreisewelle aus der Türkei und vom Balkan läuft bereits...
Die 4. Welle der COVID-19-Pandemie rollt bereits...
Auch die Belegung der Intensivstationen mit COVID-19-Patienten steigt bereits an und die Impfbereitschaft lässt im Sommer 2021 leider nach...

Der Sommer 2021 muss für Vorbereitung und die Erarbeitung neuer Test- und Handlungskonzepte genutzt werden. Ein weiterer verschlafener Sommer hilft insbesondere den Kindern und Jugendlichen nicht weiter.

Sind Impfungen aufzufrischen? Wann? In welcher Reihenfolge? Reicht die AZ-Imfpung aus? Was ist mit denjenigen, die nur eine Impfdosis von Johnsen&Johnson erhalten haben? Konzepte müssen her.
Das RKI, die STIKO und die Bundesregierung sind erneut gefordert...

(Dr. Carsten Weerth) 

BDZ OV Bremen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: SPON.de (Datenquelle: RKI.de)

Corona-Inzidenz in Bremen: 35,4 am 14.8.2021, Bremerhaven steigt auf 37,0 - die vierte Welle rollt - 67,6 % Impfquote in Bremen (Zweitimpfungen)... Der Herbst naht.

Corona-Inzidenz in Bremen: 35,4 am 14.8.2021, Bremerhaven steigt auf 37,0 - die vierte Welle rollt - 67,6 % Impfquote in Bremen (Zweitimpfungen)... Der Herbst naht.

butenunbinnen.de (Radio Bremen Fernsehen) berichtet über die aktuelle Corona-Inzidenzzahl in Bremen mit 35,4 am 14.8.2021. Die Inzidenz in Bremerhaven steigt auf 37,0.
Nachdem der härtere Lockdown light gewirkt hatte, stiegen die Zahlen seit Mitte März 2021 in der dritten Welle stark an... Hoffnung im Jahr 2021 geben die steigenden Impfzahlen - seit 27.12.2020 wird in Bremen und Bremerhaven geimpft...
Mit Stand vom 14.8.2021 wurden 63,0 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands geimpft, in Bremen (Bundesland) 72,3 Prozent (Einmalimpfung).
Die Impfgeschwindigkeit hat nach Ostern merklich an Fahrt aufgenommen, da seit diesem Zeitpunkt auch in Hausarztpraxen geimpft wird. Und seit Mitte Juli 2021 ist absehbar, dass endlich genug Impfstoff für alle Erwachsenen da ist - das Versprechen ein Impfangebot für alle bis Ende Juli 2021 von der Bundespolitik wird eingehalten...
Im Sommer 2021 sinkt sogar die Impfbereitschaft...
In der dritten Welle war es ein Impfen gegen Erkrankungen und weitere Todesfälle...
Am 11.3.2021 wurde von der Europäischen Kommission und der EMA die EU-Zulassung des vierten Impfstoffs erteilt (von diesem Impfstoff ist nur eine Dosis erforderlich).
Die dritte Welle wurde erfolgreich gemeistert, aber mit der Delta-Variante (vormals: indische Variante) die vierte Welle nimmt im Sommer 2021 deutlich Fahrt auf.
Bundesweit steigt der 7-Tage-Inzidenzwert am 14.8.2021 wieder auf 32,7.
Der Sommer ist da und damit alle Öffungen und die Unbeschwertheit - und der Sommerurlaub mit vielen internationalen Reisen.
Von der Politik und der Verwaltung darf der Sommer 2021 nicht verschlafen werden!
Die dritte Welle war mit einer starken Infektionsgeschwindigkeit angekommen, und das mit der ansteckenderen UK-Mutante (B117) mit mehr als 93 % der Infektionen.
Inzwischen ist auch die indische Mutation (sog. Delta-Variante) in Europa und Deutschland angekommen - in Deutschland hat sie bereits Mitte August 2021 einen Anteil von mehr als 97 % der Neuinfektionen - die vierte Welle nimmt damit bereits im Sommer 2021 deutlich erkennbar Fahrt auf.

Die bundesweite Notbremse hat im April/Mai 2021 gewirkt. Hoffnung macht insgesamt die trotz Hindernissen gut anlaufende Impfkampagne in Bremen und Bremerhaven:
Seit Juni 2021 sind auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen worden.
Auch die Zollverwaltung startete für besonders betroffene Beschäftigte die COVID-19-Impfkampagne... Die Lage ist weiter sehr dynamisch!
Der BDZ fordert die Impfung aller Zollbeschäftigten durch den betriebsärztlichen Dienst - es ist erstaunlich und traurig, dass diese Forderungen öffentlich von der BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft - die Gewerkschaft für die gesamte Zollverwaltung - öffentlich erhoben werden muss und das BMF und die Generalzolldirektion in der COVID-19-Pandemie nicht eigenständig und zeitnah auf diese Idee kommen und die erforderliche Initiative ergreifen.
Erst jetzt springt die GZD auf den Zug auf und bereitet ein Impfangebot für alle vor. Gut so, aber deutlich zu spät...
Mit BionTech/Pfizer und Moderna haben die ersten Vakzin-Hersteller bei der EMA die Zulassung eines Impfstoffs für Jugendliche ab 12 Jahren beantragt und die Zulassung wurde erteilt - ein weiterer Hoffnungsschimmer für den Sommer 2021. Die STIKO hat noch keine breite Empfehlung für die Impfung von Jugendlichen erteilt, die Politik fordert eine andere Entscheidung... Kinder unter 12 Jahren bleiben weiter ungeimpft - der Herbst 2021 wirft seinen kalten Schatten voraus, auch mit weiteren KiTA- und Schulschließungen und ggf. weiteren Lockdowns, auch wenn Politiker im Wahlkampf das Gegenteil behaupten...
Angesichts der stark verbreitenden indischen Delta-Variante scheint die Tendenz erkennbar, dass nur zweifach geimpfte Menschen besser vor Ansteckungen und Erkrankungen geschützt sind. Einzige Ausnahme: Der Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson schützt nach vorläufigen Herstellerangaben auch hinreichend gegen die Delta- und andere Varianten (noch nicht wissenschaftlich veröffentlicht/überprüft).
Aktuelle Informationen bei Radio Bremen unter der URL: https://www.butenunbinnen.de...

(Text: Dr. Carsten Weerth)