Mittwoch, 9. September 2020

BDZ im HPR beim BMF: Die Besoldungsgruppe A 13g mit Amtszulage kommt noch in diesem Jahr beim Zoll!

BDZ im HPR beim BMF:  Die Besoldungsgruppe A 13g mit Amtszulage kommt noch in diesem Jahr beim Zoll!
 
Die BDZ-Fraktion im Hauptpersonalrat (HPR) beim Bundesfinanzministerium (BMF) hat in der August-Sitzung folgende Inhalte behandelt und mit dem BMF erörtert:

"Die Besoldungsgruppe A 13g mit Amtszulage kommt noch in diesem Jahr beim Zoll! 

Sachverständigenanhörung mit Vertreterinnen der Abteilung III des BMF zur Einführung der Amtszulage in der Besoldungsgruppe A 13g der Zollverwaltung

Mit dem Inkrafttreten der Regelungen des Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetzes (BeStMG) zum 1. Januar 2020 können Zollbeamte und Zollbeamtinnen des gehobenen Dienstes in Funktionen, die sich von denen der Besoldungsgruppe A 13g abheben, eine Amts-zulage erhalten (vgl. auch Anlage IX des Bundesbesoldungsgesetzes).
Diese beträgt derzeit zuzüglich zum
monatlichen Grundgehalt der Besoldungsgruppe A 13g insgesamt 328,12 Euro.
Der BDZ hatte bereits
im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zum BeStMG intensiv für die Einführung einer Amtszulage der Besoldungsgruppe A 13g geworben.
Letztendlich gelang der
entscheidende Durchbruch bei der gewerkschaftlichen Verbändeanhörung des Bundesinnenministeriums zum Gesetzentwurf des BeStMG im Mai 2019, an der Hans Eich (Mitglied im Vorstand des Hauptpersonalrats und BDZ) sowie der stellvertretende BDZ Bundesvorsitzende und Vorsitzende des Hauptpersonalrats, Thomas Liebel als einzige Interessenvertreter aus der Zollverwaltung teilnahmen.
Im Ergebnis ist die tatsächliche
Ausbringung von Amtszulagen der Besoldungsgruppe A 13g gesetzlich auf maximal 20 Prozent der zur Verfügung stehenden freien Planstellen der Besoldungsgruppe A 13g begrenzt und muss in jedem Falle eingehalten werden.
Aktuell verfügt
die Zollverwaltung über 1.629 Planstellen der Besoldungsgruppe A 13g.
Die Zollabteilung des Bundes
ministeriums der Finanzen (BMF) hat sich angesichts der Gesetzesnovelle des BeStMG entschieden,
eine punktuelle funktionsbezogene  Bündelung bestimmter Dienstposten/Funktionen der Besoldungsgruppe A 13g auszubringen, die sich aufgrund ihrer Tätigkeiten abheben.
Eine flächendeckende Bün
delung aller nach A 13g bewerteten Dienstposten in der Zollverwaltung kommt folglich derzeit nicht in Betracht.
Gleichwohl hat sich der
BDZ-geführte Hauptpersonalrat (HPR) dafür eingesetzt, den Ansatz der funktionsbezogenen Ausbringung der nach Besoldungsgruppe A 13g/ A 13g+Z gebündelt bewerteten Dienstposten nach zwei Jahren zu
evaluieren.

Gleichmäßige Ausbringung der Amtszulage bei der Generalzolldirektion und den Ortsbehörden vorgesehen!
Für den BDZ-geführten HPR stand
bei der Definition von Funktionen, die sich von der BesGr A 13g abheben, eine proportionale Berücksichtigung der bereits ausgebrachten Dienstposten der BesGr A 13g der Generalzolldirektion und der Ortsbehörden (Hauptzollämter und Zollfahndungsämter) im Mittelpunkt.
Eine überproportionale
Ausbringung der Amtszulage innerhalb der Generalzolldirektion oder der Ortsbehörden hätte eine Ungleichbehandlung der betroffenen Beschäftigten und letztendlich den Verlust von qualifizierten Erfahrungswerten durch Querbewegungen zur Folge. Im Ergebnis definiert der Organisationserlass 236 Dienstposten im Bereich der Ortsebene sowie 151 Dienstposten für die Generalzolldirektion.
Diese Verteilung spiegelt auch das
Verhältnis der aktuell nach Besoldungsgruppe A 13g bewerteten Dienstposten bei der Generalzolldirektion und den Ortsbehörden wieder.  

Ortsebene
Auf der Ortsebene heben sich für eine entsprechende Bündelung vorgeschlagene Funktionen aufgrund ihrer operativen Steuerung und der damit einhergehenden Führungsverantwortung ab. So wird die besondere Führungsverantwortung honoriert und ein gewisser Leistungsanreiz geschaffen.
Auch wird
dies dem politischen Willen einer Stärkung der Ortsebene gerecht. GeneralzolldirektionIm Unterschied dazu kann in der Generalzolldirektion nicht allein auf die Leitungsfunktionen als Herausstellungsmerkmal abgestellt werden, da sich die Aufbauorganisation grundlegend von der Ortsebene unterscheidet.
In der Generalzoll
direktion prägen nach dem Organisationserlass besondere fachliche Anforderungen und auch die strategisch/politische Bedeutung den Arbeitswert der Dienstposten. So werden Funktionen mit besonderen übergreifenden fachlichen Zuständigkeiten und/oder dem Erfordernis besonderen Fachwissens und besonderer Fähigkeiten mit der Amtszulage ausgestattet.
Für eine nachhaltigere Beförde
rungsentwicklung in den Spitzenämtern des gehobenen Dienstes ist jetzt Eile geboten!
Der Haushaltsgesetzgeber hat für
10 % der eingerichteten Planstellen in der Besoldungsgruppe A 13g noch für das Haushaltsjahr 2020 die entsprechenden Planstellen der Amtszulage hinterlegt - dies entspricht 162 Beförderungsmöglichkeiten.
Weitere 10% (= 162 Be
förderungsmöglichkeiten) werden in den Haushalt 2021 eingespeist. Dies eröffnet entsprechend auch für den gesamten übrigen gehobenen Zolldienst weitere Beförderungsmöglichkeiten im Zuge des so genannten Kamineffekts. Außerdem stehen für die Beschäftigten der Besoldungsgruppe A 13g zum 30. September dieses Jahres dienstliche Beurteilungen an. Hierzu müssen entsprechende Regelungen getroffen werden, gilt es doch zum Teil seit Jahren im Endamt befindliche Beamtinnen und Beamte wieder zu beurteilen. Aufgrund dieser neuen Gegebenheiten bedarf es auch einer Aufhebung von in der Vergangenheit unwiderruflich erteilten Verzichtserklärungen zur Beurteilung im Endamt – ausgenommen hiervon sind Beschäftigte, die im diesjährigen Beurteilungsjahr das 60. Lebensjahr vollendet haben und ausdrücklich auf eine Beurteilung verzichten.
Die zeitliche Nähe beider Ereig
nisse sieht der BDZ-geführte HPR kritisch.
Er fordert daher, die anste
henden Beurteilungen schnellst-möglich durchzuführen und danach Klarheit über die einzurichtenden Dienstposten zu schaffen.
Transparente personalwirtschaftliche Umsetzung gefordert!
Anschließend gilt es im Rahmen
eines weiteren Erlasses die personalwirtschaftliche Umsetzung voranzutreiben. Hierzu hat das federführende BMF-Referat III A 4 die Generalzolldirektion um entsprechende Vorschläge und Abstimmung gebeten.
Der BDZ-geführte HPR hält an sei
ner Forderung fest, dass die in Betracht kommenden Dienstposten anschließend ausnahmslos auszuschreiben sind, um größtmögliche Transparenz zu schaffen. Der zuständige Berichterstatter des HPR, Michael Luka (BDZ), wird hierzu zeitnah entsprechende Abstimmungsgespräche führen.
Spätestens in zwei Jahren werden
die getroffenen Regelungen einer Evaluation unterzogen. Ziel kann es aus Sicht des BDZ nur sein, dann auch beim Zoll die flächendeckende Bündelung aller in Betracht kommenden Dienstposten in der Besoldungsgruppe A 13g zu schaffen, wie dies bereits heute bei den übrigen Oberbehörden im Geschäftsbereich der Bundesfinanzverwaltung Selbstverständlichkeit ist (wir berichteten bereits zur Ausbringung der Amtszulage beim ITZBund und dem Bundeszentralamt für Steuern).
Eine seit langem überfällige Attrak
tivitätssteigerung und Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen des gehobenen Dienstes beim Zoll ist gelungen. Wir werden zeitnah über die weitere personalwirtschaftliche Umsetzung berichten und bleiben „dran“.
"

Quelle: BDZ-PersonalräteKOMPAKT, HPR-Info, August/2020, S. 1-2, URL: https://www.bdz.eu/fileadmin/dokumente/Medien/Personalraete_kompakt/Kompakt_2020/200828_HPR.pdf








 

BDZ: Politik zu Besuch beim Hauptzollamt Schweinfurt

BDZ:  Politik zu Besuch beim Hauptzollamt Schweinfurt

In enger Abstimmung zwischen dem Bundesvorsitzenden Dieter Dewes und dem OV Vorsitzenden und stellv. BDZ BV-Vorsitzenden des BV Nürnberg Jochen Göller, lud der BDZ Politik und Verwaltung für den 27. und 28. August 2020 zu Dienststellenbesuchen beim Hauptzollamt Schweinfurt ein.

"Politik zu Besuch beim Hauptzollamt Schweinfurt

In enger Abstimmung zwischen dem Bundesvorsitzenden Dieter Dewes und dem OV Vorsitzenden und stellv. BV-Vorsitzenden des BV Nürnberg Jochen Göller, lud der BDZ Politik und Verwaltung für den 27. und 28. August 2020 zu Dienststellenbesuchen beim Hauptzollamt Schweinfurt ein.

Abgestimmt war diese Einladung mit der Parl. Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales Anette Kramme (SPD) und MdB Andreas Schwarz (SPD).
Beide Politiker haben ihren Wahlkreis in den Regionen Bamberg, Bayreuth und Coburg des Hauptzollamtes Schweinfurt.
Besonders erfreulich war, dass an beiden Tagen auch die Präsidentin der Generalzolldirektion Colette Hercher ihre Teilnahme an den Dienststellenbesuchen zusagte. 


 



Am 27. August erfolgte eine Besprechung im alten Zollboden des Zollamtes Coburg.
Neben Gesprächen über die coronabedingten Auswirkungen bei der Zollabfertigung vor Ort, über Befürchtungen und Erwartungen der Beschäftigten zum e-Commerce, war die geplante Neuunterbringung des 115 Jahre alten Zollamtes ein großer Diskussionspunkt, den auch der Ortsverband Oberfranken-West forciert. Aus diesem Grund nahm auch der Oberbürgermeister der Stadt Coburg Dominik Sauerteig an der Besprechung teil.
Der Ortsverband Oberfranken-West war durch Katja Eichhorn vertreten.

Das Dienstgebäude der FKS und der KEV Bamberg war Ziel des nächsten Tages. Neben der Vorstellung der beiden Arbeitsbereiche durch die jeweiligen Sachgebietsleitungen wurde ausgiebig ü„Als Haushaltspolitiker will ich von euch euer Bestes und zwar Geld. Ihr erwirtschaftet die Hälfte des Bundeshaushalts und ich werde dafür sorgen, dass ihr eure Arbeit anständig machen könnt!“, so Schwarz im Gespräch mit den Beschäftigten. ber die Situation der Zollverwaltung gesprochen.So wurde der Personalfehlbestand in der Zollverwaltung, die Förderung der Beschäftigten, externe Einstellungen und anlassbezogen vor allem die derzeitige Ausstattung mit Mobiltelefonen diskutiert. Die erneute Verschiebung der Anschaffung neuer Smartphones wurde von Dieter Dewes auf das Heftigste kritisiert. „Man gewinnt den Eindruck, dass man die Beschäftigten mit dieser Hinhaltetaktik für dumm verkaufen will.“, so Dewes.

MdB Schwarz war überrascht, dass bisher noch keine Smartphones für die Zollverwaltung beschafft wurden. Er erklärte, dass Geld im Haushalt dafür eingestellt wurde und man dieses Geld für die Neuanschaffung von Smartphones nutzen muss. „Wenn das Geld im Haushalt eingestellt ist, dann muss niemand mehr entscheiden, ob das gut oder schlecht ist.
Dann sind neue Smartphones einfach zu bestellen!“, so Andreas Schwarz.
MdB Schwarz wird in Kürze bei einem Gespräch mit der Abteilungsleiterin III im BMF auf die unverzügliche Beschaffung der Smartphones deutlich hinweisen.

Schwarz zeigte sich ebenfalls enttäuscht, dass der bereits genehmigte und vom BMF zugestimmte Neubau einer großen Liegenschaft für alle Dienststellen in Bamberg immer wieder stockt. Auch diese Verzögerung wird Andreas Schwarz bei dem Gespräch in der Abteilung III ansprechen. Jochen Göller merkte gegenüber Andreas Schwarz an, dass eine Überholungshalle für die KEV ebenfalls notwendig sei und die derzeitigen Büroverhältnisse in Bamberg mehr als angespannt sind.

„Eine schnelle Umsetzung der Baumaßnahme ist notwendig und jeder erneute Bericht an das BMF verzögert die Situation um weitere 6 Monate, was zu verhindern ist.“, so Göller.

Besonderen Wert legten Dewes, Kramme, Schwarz und Hercher auf Gespräche mit den Beschäftigten an beiden Tagen. Der BDZ-Ortsverband spendierte Kuchen und belegte Brötchen, sodass man unter Berücksichtigung der Abstandsregelungen viele interessante Gespräche führen könnte.

„Als Haushaltspolitiker will ich von euch euer Bestes und zwar Geld. Ihr erwirtschaftet die Hälfte des Bundeshaushalts und ich werde dafür sorgen, dass ihr eure Arbeit anständig machen könnt!“, so Schwarz im Gespräch mit den Beschäftigten.

Präsidentin Hercher verabschiedete sich bei den Beschäftigten mit den Worten:
„Vielen Dank für die guten Eindrücke!“."

Quelle: BDZ, URL:  https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/politik-zu-besuch-beim-hauptzollamt-schweinfurt.html


 

 

Dienstag, 8. September 2020

WHO rät in der COVID-19-Pandemie: Mit den Älteren digital kontakt halten (und telefonieren)

WHO rät in der COVID-19-Pandemie:
Mit den Älteren digital kontakt halten (und telefonieren)


 

BDZ im HPR beim BMF: Einrichtung eines VIT-Zentrums sowie Neubau eines Studentenwohnheimes im Großraum Münster geplant!

BDZ im HPR beim BMF: Einrichtung eines VIT-Zentrums sowie Neubau eines Studentenwohnheimes im Großraum Münster geplant! 

Die BDZ-Fraktion im Hauptpersonalrat (HPR) beim Bundesfinanzministerium (BMF) hat in der August-Sitzung folgende Inhalte behandelt und mit dem BMF erörtert:

"Einrichtung eines VIT – Zentrums sowie Neubau eines Studentenwohnheimes im Großraum Münster geplant!
 
Der Raumbedarf für den Studiengang Verwaltungsinformatik (VIT) der Hochschule des Bundes-Fachbereich Finanzen ist seit dessen Einführung im Jahre 2012 kontinuierlich gewachsen. Deshalb hat das BMF einem Erkundungsauftrag für eine Neuunterbringung dieses Studiengangs in einem eigenständigen VIT-Zentrum im Großraum Münster zugestimmt. Der Raumbedarfsplan hat einen Umfang von 14.091 m² bzw. der Stellenplan sieht insgesamt 97 Planstellen vor.
Neben dem Ausbau des Haupt-sitzes des Fachbereichs Finanzen der Hochschule des Bundes in Münster ist auch ein Neubau eines Studentenwohnheimes auf der Potentialfläche Ahausweg in Münster geplant. Dieses neue Studentenwohnheim soll 246 Appartements mit einer Programmfläche von insgesamt 4.965 m² umfassen.
Der
BDZ-geführte HPR begrüßt die vorgesehenen Baumaßnahmen (VIT-Zentrum, Ausbau Liegenschaft Gescherweg 100, Neubau eines Studentenwohnheimes), denn dadurch wird der Bildungsstandort Münster nachhaltig und auf Dauer gestärkt.
Nun liegt es an der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die erteilten Erkundungsaufträge für das VIT-Zentrum und den Neubau eines Studentenwohnheimes schnellst-möglich umzusetzen.
Denn es gilt
überfällige Raumkapazitäten für die Ausbildung dringend benötigter Nachwuchskräfte zur Besetzung von zahlreichen Planstellen des Zolls zu schaffen.
Daher wird sich
der BDZ auch für die Erschließung weiterer Ausbildungsstandorte des Bildungs- und Wissenschaftszentrums des Zolls einsetzen (wir berichteten bereits)."
 

Quelle: BDZ-PersonalräteKOMPAKT, HPR-Info, August/2020, S. 4, URL: https://www.bdz.eu/fileadmin/dokumente/Medien/Personalraete_kompakt/Kompakt_2020/200828_HPR.pdf






 

dbb: Bildung nach Corona - Krisenfeste Schulen benöitgen eine digitale Infrastruktur

dbb: Bildung nach Corona - Krisenfeste Schulen benöitgen eine digitale Infrastruktur

Die Europäische Kommission will den EU-Aktionsplan für digitale Bildung im Lichte der Covid-19-Pandemie überarbeiten. Der dbb und seine Bildungsgewerkschaften mahnen in einer gemeinsamen Stellungnahme zur Eile:

"Aufbauplan „Next Generation EU“

Bildung nach Corona: Krisenfeste Schulen benötigen digitale Infrastruktur

dbb Chef Ulrich Silberbach überzeugt sich von den Möglichkeiten digitaler Bildung

Die Europäische Kommission will den EU-Aktionsplan für digitale Bildung im Lichte der Covid-19-Pandemie überarbeiten. Der dbb und seine Bildungsgewerkschaften mahnen in einer gemeinsamen Stellungnahme zur Eile.

„Während des Lockdowns aufgrund der Covid-19-Pandemie mussten sich Lernende und Lehrende von heute auf morgen auf digitale Bildung umstellen.
Das war eine riesige Herausforderung für alle Beteiligten, für deren Bewältigung vielerorts wichtige Voraussetzungen fehlten", fasste der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am 31. August 2020 die vergangenen Monate zusammen.
"Wir müssen jetzt schauen, uns für die Zukunft besser zu rüsten und vor allem die massiven Mängel in der digitalen Infrastruktur und der technischen Ausstattung der Schulen abzustellen.“

Der neue Aktionsplan für digitale Bildung der Europäischen Union sei dafür ein guter erster Schritt, so Silberbach weiter. Der Aktionsplan ist ein Element des Aufbauplans "Next Generation EU" zur Unterstützung der Einrichtungen zur allgemeinen und beruflichen Bildung in den Mitgliedstaaten bei ihrer Umstellung auf das digitale Zeitalter.

„Der dbb und seine Bildungsgewerkschaften sprechen sich in der Stellungnahme dafür aus, die Schulen für die Zukunft krisenfest zu machen und mit der dringend notwendigen digitalen Infrastruktur auszustatten“, erklärte Silberbach. „Außerdem müssen wir uns gute Konzepte für ein sinnvolles Einbetten digitaler Unterrichtsformate überlegen.“
Digitale Bildung könne Präsenzunterricht keinesfallsl vollständig ersetzen, daher benötige es eine ausgewogene, durchdachte Mischung beider Lernformen.

Der dbb Bundesvorsitzende sieht auch den Bildungsgipfel im Kanzleramt als gutes Zeichen dafür, dass sich etwas bewegt. „Es ist richtig, dass die Bundesregierung die Bundesländer dabei unterstützt, die Folgen der Corona-Pandemie an den Schulen zu beherrschen“, so der dbb Chef. „Wir appellieren an Bund und Länder, bald zu guten Beschlüssen zu kommen, damit die Probleme vor Ort behoben werden können.“


 

 

Montag, 7. September 2020

BDZ: Eilzuständigkeit in RLP vor Einführung - Innenausschuss empfiehlt die Einführung des POG

BDZ: Eilzuständigkeit in RLP vor Einführung - Innenausschuss empfiehlt die Einführung des POG

Am 24.6.2020 fand im Mainzer Landtag die erste Beratung (erste Lesung) des Entwurfs eines "Landesgesetz zur Änderung des Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes sowie beamtenrechtlicher Vorschriften" (Drs. 17/12072) statt, der in erster Beratung beschlossen worden ist.

Der Landtag überwies den Gesetzentwurf an den Innenausschuss, der ebenfalls am 24.6.2020 tagte und die Anhörung zum o.g. Gesetzentwurf für den 19.8.2020 festlegte und die Auswertung durch den Innenausschuss ebenfalls für den 3.9.2020 festlegte. 
Am  3.9.2020 stimmte der Innenausschuss mit Stimmen von SPD, FDP, Grünen und AfD (bei Enthaltung der CDU) dem Gesetzentwurf zu und empfiehlt die Anname des POG.
 
Die Einführung der polizeilichen Eilzuständigkeit für Zollvollzugsbeamte steht damit in Berlin, Bremen und Rheinland-Pfalz bis Ende 2020 bevor, da in allen drei Ländern diese bereits in erster Lesung beschlossen worden sind. 
Damit haben in absehbarer Zeit 15 von 16 Bundesländern die Eilzuständigkeit in den Polizeigesetzen, Sicherheits- oder Gefahrenabwehrgesetzen verankert. 
Der Flickenteppich schließt sich. Die Verhandlungsstrategie des BDZ hat Erfolg.

(Text: Dr. Carsten Weerth)

Quellen und weiterführende Hinweise: 
Drs. 17/12072, URL: https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/12072-17.pdf
Landtag Rheinland-Pfalz, Beschlussprotokoll der Landtagssitzung v. 24.6.2020, URL: https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/plenarprotokolle/b-104-P-17.pdf
Landtag Rheinland-Pfalz, Beschlussprotokoll des Innenausschusses v. 24.6.2020, URL: https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/ausschuesse/innena-b-54-17.pdf
Landtag Rheinland-Pfalz, Beschlussprotokoll des Innenausschusses v. 3.9.2020, 
URL:  https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/ausschuesse/innena-b-56-17.pdf
BDZ OV Bremen, URL: https://bdzovbremen.blogspot.com/2020/08/bdz-allgemeines-sicherheits-und-ordnungsgesetzes-erste-lesung-beschlossen-eilzustaendigkeit-berlin-vor-einfuehrung.html
BDZ OV Bremen, URL: https://bdzovbremen.blogspot.com/2020/09/bdz-einfuhrung-der-eilzustaendigkeit-fuer-zollvollzugsbeamte-bremisches-polizeigesetz-wie-geht-es-innendeputation-weiter.html 
BDZ OV Bremen, URL: https://bdzovbremen.blogspot.com/2020/06/bdz-rasante-entwicklungen-bei-der-eilzustaendigkeit-bremen-berlin-rheinland-pfalz.html  
BDZ OV Bremen, URL: https://bdzovbremen.blogspot.com/2020/07/bdz-ov-bremen-entwurf-zum-bremischen-polizeigesetz-in-bremischer-buergerschaft-erste-lesung-eilzustaendigkeit-vor-einfuehrung-2020.html









BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft
Ortsverband Bremen


BDZ wirkt!








BDZ im HPR beim BMF: Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen auf die Lernziele der Vorbereitungsdienste innerhalb der Bundesfinanzverwaltung

BDZ im HPR beim BMF: Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen auf die Lernziele der Vorbereitungsdienste innerhalb der Bundesfinanzverwaltung 

Die BDZ-Fraktion im Hauptpersonalrat (HPR) beim Bundesfinanzministerium (BMF) hat in der August-Sitzung folgende Inhalte behandelt und mit dem BMF erörtert:

"BDZ im HPR beim BMF: Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen auf die Lernziele der Vorbereitungsdienste innerhalb der Bundesfinanzverwaltung 
 

Auf Anfrage des BDZ-geführten HPR informierte das BMF den HPR über die aktuell vorliegenden Ergebnisse der Prüfungsleistungen in den verschiedenen Vorbereitungsdiensten der Bundesfinanzverwaltung.
Für die Laufbahnprüfung des mitt
leren Zolldienstes dieses Jahres lässt sich hier mit den aktuellen Zahlen bereits erkennen, dass die Durchfallquote hinter denen der letzten Jahre zurückfällt. Die Ergebnisse des gehobenen Zolldienstes zeigen diese Tendenz aktuell sowohl bei der Zwischenprüfung als auch bei der Laufbahnprüfung leider nicht.
Hier ist momentan von
einer erkennbaren Erhöhung der Durchfallquote auszugehen.
Ähn
lich verhält es sich beim Studiengang Verwaltungsinformatik (VIT).
Auch hier lassen sich negative Tendenzen bei den Durchfallquoten der Zwischen- und Laufbahnprüfungen erkennen. Sowohl unsere Kolleginnen und Kollegen im Lehrbetrieb als auch die betroffenen Nachwuchskräfte haben trotz der zusätzlichen Belastung durch die Corona-Pandemie in den zurückliegenden Monaten nie dagewesene Herausforderungen mit Bravur gemeistert.
Trotzdem
zeigt sich, dass bei der Vermittlung der Lehrinhalte genau überprüft werden muss, welche Lehrmethode zum Einsatz kommen soll. Die gezwungene Reduzierung der Präsenzlehre innerhalb kürzester Zeit muss nach Corona schnellst-möglich aufgehoben werden. Es gilt zielgerichtet zu überprüfen, in welchen Bereichen von den neuen Methoden der Wissensvermittlung (z. B. elektronische Fernlehre) profitiert werden kann und an welcher Stelle die Vorlesungen in Gruppenformat wieder den Großteil des Unterrichts einnehmen müssen. Nur so ist eine qualitativ hochwertige und nachhaltige Laufbahnausbildung möglich. Der BDZ wird jedoch keine voreiligen Schlüsse hinsichtlich der Durchfallquoten für das Jahr 2020 ziehen. Denn die Ergebnisse stellen lediglich eine Momentaufnahme dar. Solange nicht die Ergebnisse der anstehenden Wiederholungs-prüfungen vorliegen, lassen sich hier keine umfangreichen Vergleiche zu den zurückliegenden Jahren ziehen. Es gilt also die Ergebnisse der Wiederholungsprüfungen abzuwarten, um in eine detailliertere Analyse zu den Vorjahren einzusteigen.
Wir beglückwünschen alle Nach
wuchskräften, die bereits ihre Zwischen- und Laufbahnprüfungen erfolgreich bestanden haben und wünschen denjenigen Nachwuchskräften viel Erfolg, die sich derzeit auf die Wiederholungsprüfung vorbereiten. Ihr schafft das, das HPR Team des BDZ drückt Euch die Daumen!."


Quelle: BDZ-PersonalräteKOMPAKT, HPR-Info, August/2020, S. 5, URL: https://www.bdz.eu/fileadmin/dokumente/Medien/Personalraete_kompakt/Kompakt_2020/200828_HPR.pdf







 

WHO rät zum richtigen Maskenabnehmen...

WHO rät zum richtigen Maskenabnehmen...


 

t@cker 9/2020 erschienen

t@cker 9/2020 erschienen

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Leute!

Der öffentliche Dienst ist gelebte Vielfalt. Das erleben wir alle bei unserer alltäglichen Arbeit. Das gilt nicht nur für die zahllosen Berufe, sondern natürlich auch für die dort arbeitenden Menschen. Der öffentliche Dienst, das sind eben über 4,8 Millionen Gesichter und ihre Geschichten. Eine Geschichte über diese Diversität erzählt auch die Gründung des Netzwerks „Diplomats of Color“ im Auswärtigen Amt. 
Die erzählen wir in der t@cker-story dieser Ausgabe.
Wo wir gerade bei Diplomatie und Vielfalt sind: Wer selbst zum Botschafter werden und die Vielfalt Europas erkunden möchte, der kann das zum Beispiel ganz umweltfreundlich mit dem Zug tun. Und mit ein bisschen Glück zahlt sogar die Europäische Union für das Ticket!
Wie das geht? Steht in unserem t@cker-tipp.
Doch damit nicht genug „Europa“: Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, hat Deutschland in der EU gerade die Ratspräsidentschaft übernommen. Aber was heißt das eigentlich?
Und welche Rolle spielt das für die jungen Menschen auf dem Kontinent?
Das erklären wir im t@cker-fokus.
Übrigens: In seinem Leitartikel erklärt der stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend Philipp Mierzwa, was es mit dem Motto „In Vielfalt geeint“ auf sich hat. Zu ergänzen wäre:
Behaltet diesen Spruch auch und gerade in dieser Einkommensrunde im Gedächtnis.
Denn mehr als je zuvor in den letzten Jahren stellen gerade die kommunalen Arbeitgeber auf stur (mehr dazu im t@cker-ticker). Da werden alle jungen Beschäftigten ausnahmslos alle fest zusammenstehen müssen, um ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen!

t@cker – das dbb jugend magazin: Reinschauen lohnt sich wie immer! Einfach direkt reinsurfen – entweder über unsere Links unten oder online unter www.tacker-online.de!
Der t@cker Button führt direkt zur PDF-Version.




Leitartikel

In Vielfalt geeint – wenn wir alle mitmachen!
 
Einkommensrunde Bund und Kommunen
Statt Einsatz zu belohnen, zerstören die Arbeitgeber Vertrauen

Diplomats of Color
Bewusstsein schaffen für vielfältigen öffentlichen Dienst

Jugendpolitik
Deutsche EU-Ratspräsidentschaft
 
t@cker-inside:
News aus den dbb Jugendverbänden


Interrail
Mit dem Zug durch Europa
"

Samstag, 5. September 2020

WHO rät zum Erklären der COVID-19-Pandemie für Kinder

 WHO rät zum Erklären der COVID-19-Pandemie für Kinder

Freundlich mit Kinder sprechen, gesundes Verhalten üben...

Singen, Spielen, Tanzen...

#mentalhealth

#coronavirusDE


 

BDZ OV Nürnberg: Begrüßungsveranstaltungen für Anwärterinnen und Anwärter in Regensburg

BDZ OV Nürnberg: Begrüßungsveranstaltungen für Anwärterinnen und Anwärter in Regensburg

Der BDZ Ortsverband Nürnberg begrüßte die neuen Anwärterinnen in Regensburg: 

"OV Regensburg

Begrüßungsveranstaltungen für Anwärterinnen und Anwärter in Regensburg

In diesem Jahr durften wir in Regensburg insgesamt 36 Nachwuchskräfte begrüßen.
Am 03. August 2020 starteten die 36 jungen Kolleginnen und Kollegen ihre Ausbildung im mittleren und gehobenen Dienst der Zollverwaltung mit dem Einführungspraktikum beim HZA Regensburg. Die Begrüßung und die Diensteinführung sowie die Vereidigung fand für alle gemeinsam in einem feierlichen Rahmen statt.

Bedingt durch die Corona-Pandemie wurden die Nachwuchskräfte anschließend für das Einführungspraktikum in 3 Gruppen aufgeteilt.
Der BDZ-Ortsverband Regensburg begrüßte die Anwärterinnen und Anwärter an 3 Tagen jeweils im Rahmen einer Informationsveranstaltung. Hier wurde seitens des OV Regensburg jeweils ein Infostand aufgebaut und die Anwärterinnen und Anwärter wurden mit Getränken, Obst und Eis versorgt. Dabei waren die Kollegen Thomas Seidl (OV Vorsitzender), Bernhard Biersack (Vorsitzender ÖPR) und als Vertreter für die ÖjAV der Kollege Kilian Liegl im Einsatz. 

auf dem Bild v.l.n.r.: Thomas Seidl (Vorsitzender OV Regensburg), Bernhard Biersack (Vorsitzender öPR HZA Regensburg)

In einer angenehmen, lockeren Atmosphäre konnten viele Fragen zur Ausbildung geklärt werden. Weiter gelang es den Nachwuchskräften den BDZ näher zu bringen und sie teilweise von den Vorteilen einer Mitgliedschaft zu überzeugen. 

 



Autor: Thomas Seidl"

Quelle: BDZ BV Nürnberg, URL:  https://www.bdz.eu/bezirksverbaende/nuernberg/bv-nuernberg-medien/nachrichten/details/news/begruessungsveranstaltungen-fuer-anwaerterinnen-und-anwaerter-in-regensburg.html

 



Freitag, 4. September 2020

BDZ: Einführung der Eilzuständigkeit für Zollvollzugsbeamte im bremischen Polizeigesetz - wie geht es in der Innendeputation weiter?

BDZ: Einführung der Eilzuständigkeit für Zollvollzugsbeamte im bremischen Polizeigesetz - wie geht es in der Innendeputation weiter?

Die Bremische Bürgerschaft hat dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des bremischen Polizeigesetzes in erster Lesung am 8.7.2020 zugestimmt und diesen an die staatliche Innendeputation (Innenausschuss des Landes Bremen) verwiesen.

Dort werden die Anhörungen zum unfangreichen Gesetzentwurf ab 9.9.2020 vorgenommen:

"Tagesordnung

Sie sehen hier die aktuelle Tagesordnung des gewählten Sitzungstermins.
Die Symbole am rechten Bildschirmrand verweisen auf weitere Dokumente und Seiten.

Sitzung: Staatliche Deputation für Inneres - 20. WP, 11. Sondersitzung
Termin: Di, 08.09.2020 13:00 Uhr
Ort: Hudson Eventloft
Konsul-Smidt-Straße 8 d
28217 Bremen
Eventloft
Einladung: Bekanntmachung (exportiert: 03.09.2020) (66 KB)
Sitzungsunterlagen: Öffentliche Sitzungsunterlagen (exportiert: 03.09.2020) (23.450 KB)

 Quellen und weiterführende Hinweise:
Bremische Bürgerschaft, URL: https://sd.bremische-buergerschaft.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZbJksZprkAU2OPwF0ipT5Vs  

und

https://sd.bremische-buergerschaft.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZUu411uUbRiNJGZP17Za5daVV-GZhuHtZWO1MPBv5mEF/Oeffentliche_Sitzungsunterlagen_Staatliche_Deputation_fuer_Inneres_-_20._WP_08.09.2020.pdf

Wir werden weiter berichten.

(Text: Dr. Carsten Weerth)

BDZ wirkt!

 





 

BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft
Ortsverband Bremen