Mittwoch, 21. April 2021

BDZ fordert: Die Stärkung des Zolls darf keine Worthülse bleiben

BDZ fordert: Die Stärkung des Zolls darf keine Worthülse bleiben

Die BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft fordert, dass die Stärkung des Zolls keine Worthülse bleiben darf:

"Stärkung des Zolls darf keine Worthülse bleiben

Politische Leitung des BMF muss Worten auch Taten folgen lassen!

Man könnte meinen, die mageren Jahre für den Zoll sind vorbei. Seit einigen Jahren werden die Planstellen und das Personal beim Zoll aufgestockt. Doch die Lage bleibt angespannt, weil Lücken aus den letzten zwei Jahrzehnten klaffen. Dafür stehen exemplarisch die Kontrolleinheiten des Zolls.
Neue Aufgaben kommen hinzu, Kriminelle bilden zunehmend organisierte und mafiöse Strukturen und die grenzüberschreitende Drogenkriminalität überflutet Deutschland mit einer nie dagewesenen Drogenschwemme.

Die Zöllnerinnen und Zöllner haben mit den vorhandenen Ressourcen entsprechende Mühe, hier Schritt zu halten. „Ein hausgemachtes Problem, das durch die Wegschau-Politik der Zollabteilung im Bundesfinanzministerium nunmehr zu eskalieren scheint“, zieht BDZ Bundesvorsitzender Dieter Dewes kritisch Bilanz.

Februar 2021: der größte Kokainfund aller Zeiten umfasste eine Sicherstellungsmenge von über 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen. Die Erfolgsmeldung des Zolls ging über Tage durch die Presseagenturen. Eine Präsentation des Rekordfunds unter Einbeziehung der für den Zoll Verantwortlichen im BMF vor Ort in Hamburg: Fehlanzeige!
Der BDZ setzt mit seiner Kritik bei dieser mangelnden Wertschätzung der täglichen Arbeit der Zöllner(innen) unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie an – denn wer die Herausforderungen des Zolls nicht anerkennt, dem fehlen offensichtlich auch dringend benötigte Erkenntnisse zur überfälligen Stärkung der Kontrolleinheiten des Zolls.

Personalmangel - die Stimmung heizt sich auf!

Den Kontrolleinheiten Grenznaher Raum (KEG) und den Kontrolleinheiten Verkehrswege (KEV) steht derzeit ein Ressourcenbudget von etwa 2.500 Arbeitskräften zur Verfügung. Davon sind circa 300 Planstellen nicht besetzt. Seit Jahren warnt der BDZ davor, dass der gesetzliche Auftrag der Kontrolleinheiten aufgrund deren personeller Soll- und Ist-Besetzung nur noch bedingt ausgeführt werden kann.

Seitens des Zolls bestehen zudem Konzepte zur wirksameren Bekämpfung der Tabaksteuerkriminalität oder der Modernisierung der Röntgenanlagen.
Diese Konzepte haben seitens BMF bislang keine personelle Investition erfahren, obwohl die Experten den Abbau der Personalunterdeckung an vorderster Stelle reklamieren.

Prominentestes Beispiel ist das Konzept zur Beschaffung mobiler Großröntgenanlagen.
Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte dazu ein entsprechendes Personalkonzept gefordert und es wurde zwischen GZD und der Zollabteilung im BMF ein Personalbedarf von 179 Beschäftigten festgestellt. Warum die zuständige Zentralabteilung und die Zollabteilung des BMF jedoch bei der Aufstellung des Bundeshaushalts 2022 diesen Mehrbedarf nicht angemeldet haben, bleibt deren Geheimnis. Das Personaldefizit beim Betrieb der Anlagen wird wohl durch den vorhandenen Personalbestand kompensiert werden müssen und die Abgeordneten im Rechnungsprüfungsausschuss und der BDZ wundern sich über so viel Ignoranz.

Daneben rast auf den Zoll eine Pensionierungswelle zu, die insbesondere die Kontrolleinheiten mit hohem Altersdurchschnitt in den kommenden Jahren spürbar treffen wird.

Aufgrund des fehlenden Willens zur Stärkung der Kontrolleinheiten ist in der Folge absehbar, dass es zu größeren Stellenverschiebungen innerhalb des Budgets der Kontrolleinheiten kommen wird.
Eine Reaktion, die aus der Not der Verwaltung des Personalmangels entsteht. Der BDZ geht davon aus, dass – wie bei strukturellen Reformen üblich – die Auflösung oder die Zusammenlegung von Organisationseinheiten mit einer perspektivischen Aufgabenoptimierung begründet wird. Der Überlastung der Kontrolleinheiten werden derartige Maßnahmen nicht entgegenwirken. Es fehlt weiterhin an einer Gesamtstrategie für einen schlagkräftigeren Zoll zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität.

Die Verantwortlichen sind jetzt gefordert!

Weitere Baustellen der Kontrolleinheiten

Die physische und verbale Gewalt gegen Zöllnerinnen und Zöllner nimmt insbesondere in den Kontrolleinheiten Jahr für Jahr zu. Beschimpfungen, Drohungen, Übergriffe: der tägliche Einsatz wird gefährlicher. Das harsche gesellschaftliche Klima führt leider zu einer höheren Gewaltbereitschaft. Wie steht es angesichts dieser Herausforderungen um

  • die vom BDZ geforderte Einführung des Einsatzstockes für Vollzugskräfte?
  • die Wiedereinführung der Ruhegehaltfähigkeit der Polizeizulage, um den enormen Belastungen der Vollzugskräfte Rechnung zu tragen?
  • die verbesserte Durchsetzung von Schmerzensgeldansprüchen betroffener Beamt(innen) durch den Dienstherrn?

Auch bei diesen wesentlichen Fragen verfestigt sich der Eindruck des BDZ eines mangelnden Entscheidungswillens der Verantwortlichen. Dabei wäre das BMF zu besoldungsrechtlichen Verbesserungsvorschlägen im Zuge des Entwurfs des Besoldungsänderungsgesetzes aufgerufen gewesen.

Gerade in diesen herausfordernden Zeiten zeigt sich die Dringlichkeit gewerkschaftspolitischen Handelns, da die Gesamtbetrachtung durch die Ressortverantwortlichen offensichtlich nicht im Interesse der Beschäftigten erfolgt.

„Leidige Themen wie die überfällige Einführung von Smartphones, die bereits vor über einem Jahr durch den zuständigen Staatssekretär und die Abteilungsleiterin III im BMF für Ende 2020 zugesagt waren, zeigen, dass es nicht ausreicht, ein Strategiereferat einzurichten, hier ist aktives und schnelles Handeln der Verantwortlichen gefordert.“, mahnt Bundesvorsitzender Dewes.

Der BDZ wird die Missstände des Zolls auch in den diesjährigen Haushaltsgesprächen gegenüber den Abgeordneten des Deutschen Bundestages offen vortragen, eine klare Kante gegenüber den Verantwortlichen zeigen und sich für eine sichtbare Stärkung der Vollzugskräfte einsetzen."

Quelle: BDZ, URL: https://www.bdz.eu/medien/nachrichten/detail/news/politische-leitung-des-bmf-muss-worten-auch-taten-folgen-lassen.html 



t@cker-leitartikel 4/2021: Corona-Pandemie - Home sweet Homeoffice...

t@cker-leitartikel 4/2021: Corona-Pandemie - Home sweet Homeoffice...

"Corona-Pandemie

Home, sweet Homeoffice

Vor genau einem Jahr schrieb ich an dieser Stelle davon, wie das neuartige Virus unser Leben verändert. Ich schrieb davon, dass wir uns in unseren Grundrechten einschränken müssen und auf die Entscheidungen von Politik und Staat hören müssen. Nur wenige von uns nahmen an, dass wir auch heute noch in dieser Situation stecken werden. Doch wir sind ein Jahr später nicht mehr ängstlich oder besorgt - sondern wir sind müde und resigniert.
Müde von all den Einschränkungen, müde von Ungewissheit, müde von vielen leeren oder falschen Versprechungen und müde von einer unklaren Zukunft.

Während das Virus dieser Tage in der nun dritten Welle über das Land fegt, erleben wir ein gespaltenes Land. Als wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung befinden sich Millionen Mitmenschen im so genannten Homeoffice. Immer noch arbeitet man so vor sich hin.
In den eigenen vier Wänden und weitgehend ohne persönliche Kontakte.
Manche Kolleginnen und Kollegen dieser Tage nunmehr seit über einem Jahr ununterbrochen.
Was hat sich im letzten Jahr getan? Hoffnung auf Klarheit und Grenzen brachte schnell Hubertus Heil, der als Arbeitsminister mit seinem „Recht auf Homeoffice“ im vergangenen Jahr Schlagzeilen gemacht hat. Doch aus dem Gesetzesentwurf, welcher ursprünglich bereits im Herbst 2020 verabschiedet werden sollte, wurde bislang noch nicht viel, obwohl gesetzliche Regelungen bitter nötig wären. Und somit sitzen die Beschäftigten zum Teil noch immer mit dem Kind auf dem Arm, dem privaten Laptop auf dem Schoß, nach einem 11-Stunden-Tag auf ihrem Barhocker in der Küche und halten die zehnte Videokonferenz des Tages ab. Und sie sind müde. Müde von der Isolation und der Tristesse.
Ihnen fehlt teilweise nicht nur der Antrieb, sondern auch der Hang zur Realität.
Das Verständnis für „die Anderen“, „die da draußen“.
So entwickelt sich vielerorts nicht nur ein Unmut gegen Beschäftigte, die vermeintlich wohlbehütet zwischen Kaffeemaschine und Sofa ihren Dienst verrichten.
Auch fehlt vielen Schreibtischtäter*innen nunmehr der Blick für das Leben da draußen.
Was bedeutet es eigentlich, wenn die Einkaufsstraßen leer sind, wenn Pandemieleugner um die Häuser ziehen, wenn Mitarbeitende von Ordnungs- und Gesundheitsämtern im täglichen Einsatz immer wieder an ihre Grenzen stoßen, wenn der Ton rauer wird und die Gewaltbereitschaft steigt? Es knistert derzeit wie lange nicht mehr. Um es mit meinen Worten aus den Generationen Y und Z zu sagen, als jemand der nur das bisherige Leben in Sicherheit und Wohlstand kannte: Es knistert wie nie zuvor. Das stimmt mich nachdenklich, wo doch Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes ohnehin schon länger ein trauriger Trend ist. Wie kommen wir da wieder raus?
Dass eine neue Epoche vor der Tür steht, sollte uns bereits klargeworden sein.
Dass diese Epoche die der Digitalisierung sein wird, könnte man auch ahnen. Doch wie und vor allem wie erfolgreich wir das angehen werden, steht leider noch in den Sternen.
Wir sind zweifelsohne Profis der Industrialisierung gewesen, doch schaffen wir das auch mit der Digitalisierung oder ruhen wir uns auf unseren bisherigen Erfolgen aus?
Lasst uns nun das tun, was wir am besten können: Uns regulieren.
Wir müssen erkennen, wohin die Reise geht, wir müssen Bedürfnisse aufzeigen, Rechtsrahmen schaffen und weitermachen.
Vielleicht auch anders und nicht wie immer. Vielleicht auch mal diverser, bunter und schneller anstatt monoton, grau und langsam. Müde war gestern. Diese Welt bekommt ein Update. Lasst uns unsere Kompetenzen und unser Engagement nutzen, um jetzt aufzustehen uns loszulegen. Miteinander, füreinander und für unsere gemeinschaftliche Zukunft.
Denn dann kehren wir aus dieser Pandemie stärker zurück als wir hineingegangen sind. 

Florian Schütz
stellvertretender Vorsitzender dbb jugend"

Quelle: t@cker-editorial 4/2021, S. 2


 

 

Dienstag, 20. April 2021

Bremen hat 50 % der über 60-Jährigen geimpft, Impfangebot an alle über 70-Jährigen gemacht

Bremen hat 50 % der über 60-Jährigen geimpft, Impfangebot an alle über 70-Jährigen gemacht

Das Gesundheitsamt Bremen hat in der folgenden Pressemitteilung einen großen Hoffnungsschimmer gesendet - Bremen ist nachweislich der Deutsche Meister im Impffortschritt:

"50 Prozent der über 60-Jährigen in Bremen mindestens einmal geimpft

16.04.2021

Bis zum heutigen Freitag (16.04.) haben mehr als 50 Prozent der Bremerinnen und Bremer über 60-Jahren mindestens eine Impfung gegen das Corona-Virus erhalten, 18% sogar bereits eine Zweitimpfung. Vor allem in der Altersgruppe über 80 Jahren macht sich der Impferfolg inzwischen bemerkbar. Alle Bremerinnen und Bremer über 70 Jahren haben inzwischen eine Impfeinladung erhalten.

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard ist der Impffortschritt in dieser Altersgruppe besonders wichtig: „Wir wissen genau, dass das Alter ein entscheidender Risikofaktor bei einer Erkrankung mit Covid-19 ist. Aus diesem Grund haben wir mit den Impfungen in Pflegeeinrichtungen und bei älteren Bremerinnen und Bremern begonnen. An den stark rückläufigen Fallzahlen bei über 80-Jährigen und auch über 70-Jährigen können wir hier von einem ersten Impferfolg sprechen. Auch in Pflegeeinrichtungen haben wir kaum noch Fälle und Ausbrüche. Mich freut und erleichtert dieses Zwischenergebnis.“

In den kommenden Tagen und Wochen wird die Impfquote bei den über 60-Jährigen weiter steigen. Bis kommenden Montag werden alle Bremerinnen und Bremer bis inklusive Jahrgang 1954 eine Impfeinladung erhalten haben. Anschließend wird der Jahrgang 1955 ebenfalls ins Impfzentrum eingeladen werden. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte unterstützen bei der Impfung nicht mobiler Patientinnen und Patienten zuhause. Dazu Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: „In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen haben wir eine sinnvolle und verlässliche Aufgabenteilung vereinbart. Unsere mobilen Teams können nicht mobile Personen zuhause nicht impfen, deswegen übernehmen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte dankenswerter Weise diese Aufgabe. Gemeinsam werden wir allen Bremerinnen und Bremern ein Impfangebot machen können.“

Auch die Vorstände der KV Bremen, Dr. Bernhard Rochell und Peter Kurt Josenhans weisen auf die Aufgabenteilung hin: „Gerade die Patientinnen und Patienten über 60 Jahre sind auf die Impfung angewiesen. Das gilt auch für nicht mobile Menschen, die nur während eines Hausbesuches geimpft werden können. Leider steht aktuell noch nicht allen Praxen ausreichend Impfstoff zur Verfügung, um allen Impfberechtigten jetzt schon eine Impfung zu ermöglichen. Deshalb bitten wir um Geduld und Nachsicht.“

Für die Priorisierungsgruppe II haben sich Gesundheitssenatorin und KV Bremen auf eine Aufgabenteilung verständigt:

Die Impfzentren impfen

  • derzeit die Gruppe der über 68-Jährigen. Entsprechende Einladungen sind bereits verschickt bzw. werden kurzfristig auf den Weg gebracht,
  • derzeit spezifische Berufsgruppen der Priorisierungsgruppe 2 (bspw. Beschäftigte in Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, etc.),
  • derzeit Personen mit Vorerkrankungen, die in einer Einrichtung leben
  • Begleitpersonen von Schwangeren mit Bestätigungen der Gynäkologinnen und Gynäkologen

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte impfen nach Impfstoffverfügbarkeit

  • Personen mit Vorerkrankungen der Priorisierungsgruppe II
  • immobile Personen und ggf. pflegende Angehörige vor Ort
  • Menschen, die neu in eine (Alten-)pflegeeinrichtung einziehen bzw. von einem Krankenhausaufenthalt zurückkehren
  • Zwei enge Kontaktpersonen von Personen mit Pflegegrad über 70 oder mit Pflegegrad und einer Vorerkrankung"

Quelle: 

Gesundheitsamt Bremen, Pressemitteilung v. 16.4.2021, URL: https://www.gesundheit.bremen.de/das_ressort/aktuelles_aus_dem_ressort/pressemitteilungen-32660#Tag%20404


 

 

 

Montag, 19. April 2021

t@cker-editorial 4/2021: Bundeswahlkampf wird eröffnet

t@cker-editorial 4/2021: Bundeswahlkampf wird eröffnet

"Die ersten Parteien haben ihre Wahlprogramme veröffentlicht, das heißt der Wahlkampf beginnt. Bereits seit einigen Wochen sprechen wir mit den Vertretungen der Jugendorganisationen der Parteien über unsere Forderungen wie zum Beispiel einen starken Staat, den flächendeckenden Netzausbau, die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre sowie bessere Rahmenbedingungen für das Ehrenamt. Außerdem verlangen wir als dbb jugend von den Regierungsfraktionen im Bundestag ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag noch umzusetzen und konsequent gegen sachgrundlose Befristungen vorzugehen.
Mehr dazu im t@cker-ticker. In dieser t@cker-Ausgabe liegt der Fokus auf das wichtige Thema „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“. Wir freuen uns sehr, dass die dbb jugend nrw ihre Erfahrungen aus der Kampagne „Gefahrenzone Öffentlicher Dienst“ mit uns teilt. Außerdem erfahren wir in der t@cker-story wie sich das Kölner Meldesystem „ZeMAG“ als Blaupause für Behörden eignet, um Beschäftigte im Außendienst besser zu schützen.
In den t@cker-tipps geht es um Hate Speech. Wie steht es um die Maßnahmen gegen Hasskriminalität im Internet und was kann jede Person selbst tun, um gegen Hass im Netz vorzugehen?
Werft auch einen Blick in unser Seminarprogramm.
Im Mai könnt ihr zum Beispiel am digitalen Storytelling-Seminar teilnehmen.
Ich freue mich, euch bald alle wieder zu sehen!

Karoline Herrmann
Vorsitzende dbb jugend"

Quelle: t@cker-editorial 4/2021, S. 2


 

 

BDZ TarifKOMPAKT 12/2021 erschienen

BDZ TarifKOMPAKT 12/2021 erschienen

Das BDZ TarifKOMPAKT 12/2021 ist erschienen.

https://www.bdz.eu/fileadmin/dokumente/Medien/Personalraete_kompakt/Kompakt_2021/210413_Tarif.pdf

Der BDZ OV Bremen wünscht viel Spaß beim Lesen!


 

Samstag, 17. April 2021

BDZ BV Hannover: Bezirkshauptvorstandssitzung tagte Online am 29./30.3.2021 - der detaillierte Bericht

BDZ BV Hannover: Bezirkshauptvorstandssitzung tagte Online am 29./30.3.2021 - der detaillierte Bericht

Der BDZ BV Hannover tagte in der Bezirkshauptvorstandssitzung Online am 29./30.3.2021:

"07.04.2021     Zweite digitale Sitzung des BDZ BV Hannover

Ist eine externe Stellenausschreibung rechtens?

Bezirkshauptvorstandssitzung des Bezirksverbands Hannover am 29. und 30.03.2021

Die Corona-Pandemie lässt uns nicht los und so ist der gewerkschaftliche digitale Austausch, ob nun im Vorstand oder im Bezirkshauptvorstand, mittlerweile „total normal“.
Für den 29.und 30.03.2021 hatte der BV Hannover eingeladen und die Vertreterinnen und Vertreter der Ortsverbände Brake, Braunschweig, Bremen, Bremen-ZF, Bremerhaven, Emden, Celle, Göttingen, Hannover, Hannover-ZF, Hildesheim, Lüneburg, Norden, Nordhorn, Oldenburg, Osnabrück, Sachsen/Anhalt, Wilhelmshaven, der Vorstand des BV Hannover, die Beauftragte für Frauen, die Beauftragten für Senioren, Tarif, HJAV, BPR und die Beauftragte für den HPR waren für den BDZ aktiv im Homeoffice dabei. Der Fachausschuss „Zoll und Steuern“ wurde durch Jörg Barleben vertreten und auch der Ehrenvorsitzende des Bundes, Klaus H. Leprich, war präsent und zeigte sich via Kamera.

Als Gast konnte der Bundesvorsitzende Dieter Dewes gewonnen werden, der nicht nur engagiert von den Ergebnissen der letzten Bundesvorstandssitzung berichtete.
Er lobte den die gute Nachwuchswerbung im Bezirk des BV Hannover hervor und stellte anschließend die aktuelle Situation des BDZ im Spannungsfeld mit dem BMF dar.
Das unterschiedliche Sichtweisen und Bewertungen im Austausch mit dem Dienstherrn aufeinanderprallen, sei gewerkschaftlicher Alltag, aber Dieter Dewes zeigte sich besonders betroffen, dass durch zögerliches Handeln Chancen (z.B. für Planstellen für ein Personalkonzept „Röntgenanlagen“ oder für den Einstieg in eine Besoldungsanpassung, mit z.B. einer Regionalzulage in Ballungsgebieten oder einer besseren Alimentation von Zöllnerinnen und Zöllnern mit Familie) vergeben würden. Er betonte mehrfach, dass ein Aufschieben von Entscheidungen nicht dem Wohle der Beschäftigten dienen könne, wenn zu erwarten sei, dass die hohen Kosten der Pandemie vermutlich einen Sparzwang des Finanz- und damit Haushaltsministers bewirke und damit bereits verhandelte Verbesserungen verhindere.

Selbstverständlich wurde über die geplanten Impfungen und die Schwierigkeiten der Durchführung gesprochen. Nicht nachvollziehbar für den BV ist, dass die Verwaltung nur rund 19000 Impfdosen für die Beschäftigten bereitstellt. Hier muss analog zu den Grippeschutzimpfungen jeder Beschäftigten / jedem Beschäftigten ein entsprechendes Angebot seitens der Verwaltung angeboten werden.
Der entsprechende Antrag wurde, vor dem Hintergrund der Zulassung eines vierten Impfstoff-Lieferanten mit einem Liefervolumen von ca. 10 Millionen Impfstoffen in den Monaten Mai und Juni 2021, verabschiedet.

Unverändert angespannt ist die Situation der vielen Nachwuchskräfte in den Bildungszentren und praktischen Ausbildung vor Ort, die weiterhin sehr eingeschränkt lernen müssen.
Wie uns Nils Beier, Beauftragter HJAV und Tim Harms, Beauftragter BJAV mitteilten ist der Präsenzunterricht bis zum 15. Mai 20212 ausgesetzt.

Mit diesem Einstieg begann die gewerkschaftliche Diskussion und nahm bei der Besprechung der vorgelegten Anträge für das Bundesgremium des BDZ weiter Fahrt auf. Antrag 3 hatte es in sich, da eine aussagekräftige Position des BV Hannover zur externen Personalgewinnung gefunden werden sollte. Alle wissen, dass trotz hoher Einstellungszahlen in der Zollverwaltung Personalmangel herrscht und sich durch den demographischen Wandel noch verschärfen wird. Aufgabenzuwachs und die natürliche Konkurrenz um den Nachwuchs mit anderen Verwaltungen sorgen auch für unbesetzte Dienstposten, die nun einmal keine Arbeit erledigen. Warum also nicht externe Kräfte gewinnen (Postnachfolgeunternehmen, Überhangbehörden und auch Fachkräfte aus der freien Wirtschaft), um dem Mangel entgegenzuwirken?
Die externe Personalgewinnung wird nicht abgelehnt, aber sie beschränkt sich mittlerweile nicht mehr nur auf bestimmte Bereiche der Zollverwaltung (z.B. KFZ-Steuer), da jedes Hauptzollamt in 2021 2,5% des Sollbestandes durch externe Personalgewinnung decken soll. Alles was extern angeboten wird, steht den Beschäftigten der Zollverwaltung nicht zur Bewerbung zur Verfügung. Die junge Frau oder der junge Mann, die /der nach ihrer / seiner fachlichen Ausbildung. Probezeit und Dienstzeit an einem Hotspot wieder in die Heimatregion möchte, sind die Türen verschlossen, da keine Stellen zur Bewerbung angeboten werden können. Dadurch sind die Beschäftigte / der Beschäftigte benachteiligt.
Der BV Hannover sieht hier sogar einen Verstoß gegen Artikel 33 des Grundgesetzes. Ebenfalls ist nicht nachvollziehar, das Nachwuchskräfte aus Ihrer Region im sogenannten Spitzausgleich an andere Dienststellen versetzt werden und zeitgleich Dienstposten in Ihrer Region ausgeschrieben werden, noch dazu sollen diese mit Bewerbern besetzt werden die keine zollspezifische Laufbahnausbildung absolviert haben. Hier wäre auch eine vorgezogene Zweitverwendung, wie bereits schon praktiziert, sicherlich eher ein sozialverträglicher Umgang mit unseren jungen Nachwuchskräften. Beschlossen wurde daher die Forderung, dass der BDZ beschließen möge, sich stärker für die Interessen der Bestand-beschäftigten bei Stellenausschreibungen einzusetzen und gegen eine zunehmende Benachteiligung einzutreten. Um das zu erreichen, sollte eine Ausschreibung / Neigungsabfrage an alle Beschäftigten der Ausschreibung an externe Kräfte vorangehen. Die anwesenden Bezirkshauptvorstandsmitglieder, die in Personalratsgremien tätig sind, werden diesen Antrag in Ihren Gremien mit der Bitte um Unterstützung auch auf dieser Schiene vorstellen.

In seinem Tätigkeitsbericht informierte der BV Vorsitzende über strukturelle Veränderungen im Bezirksverband und über zwei Aktionen zur Versorgung aller Mitglieder mit einem Mund-Nasen-Schutz bzw. aller dienstlich aktiven Mitglieder dazu noch mit FFP2 Masken.
Wenn Begegnung schon nicht möglich ist , sollte doch ein kleines Zeichen der Solidarität gesetzt werden. Leider fanden keine Jahreshauptversammlungen statt!
Durch die Verlängerung der gesetzlichen Vorschrift u. a. auch im Vereinsrecht, wurde es dem Ortsverband Braunschweig ermöglicht seine auf Grund von krankheitsbedingten Veränderungen im Vorstand erforderliche Briefwahl eines neuen Vorstands durchführen.
Alles ist dann doch nicht digital möglich.

Jörg Barleben berichtete von der Arbeit des Fachausschusses „Zoll und Steuern“, der durch seine Themenvielfalt mit E- Commerce, Brexit, Stellungnahme zur Änderung von Verbrauchsteuergesetzen, Umsatzsteuer Digitalpaket etc. beansprucht war. Die erforderliche fachliche Expertise ist vorhanden und kann bei Bedarf abgerufen werden.
Abschließend gab es einen Ausblick auf den jetzt für Sommer 2022 in Hannover geplanten Bezirkstag des BV Hannover.

Homeoffice ist auch für Gewerkschaftsarbeit vielfach praktisch, aber es ersetzt eben nicht den persönlichen Kontakt einer Präsenzveranstaltung.

Hoffen wir das Beste und unbeirrt weiter mit voller Kraft voraus!"

Quelle: 

BDZ BV Hannover, URL: https://www.bdz.eu/bezirksverbaende/hannover/bv-hannover-medien/nachrichten/details/news/ist-die-externe-stellenausschreibung-der-generalzolldirektion-rechtens.html 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 










Donnerstag, 15. April 2021

Corona-Inzidenz in Bremen: 166,7 am 14.4.2021, Bremerhaven steigt auf 207,7 - Impfungen sind wichtiger als Öffnungen - Dritte Welle rollt, Notbremse kommt!

Corona-Inzidenz in Bremen: 166,7 am 14.4.2021, Bremerhaven steigt auf 207,7 - Impfungen sind wichtiger als Öffnungen - Dritte Welle rollt, Notbremse kommt!

butenunbinnen.de (Radio Bremen Fernsehen) berichtet über die aktuelle Corona-Inzidenzzahl in Bremen mit 166,7 am 14.4.2021. Die Inzidenz in Bremerhaven steigt auf 207,7.
Nachdem der härtere Lockdown light gewirkt hatte, steigen nun die Zahlen seit Mitte März 2021 in der dritten Welle stark an... Die Zahlen um Ostern herum sind jedoch nicht verlässlich.
Hoffnung im Jahr 2021 geben die steigenden Impfzahlen - seit 27.12.2020 wird in Bremen und Bremerhaven geimpft...
Mit Stand vom 14.4.2021 wurden 16,9 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands geimpft, in Bremen (Bundesland) 20,1 Prozent. Aber bei der Impfgeschwindigkeit ist noch Luft nach oben. Die Impfgeschwindigkeit muss erhöht werden. Seit Anfang April 2021 wird auch in Hausarztpraxen geimpft - seitdem steigt die Geschwindigkeit merklich an.
In der dritten Welle ist es tatsächlich ein Impfen gegen Erkrankungen und weitere Todesfälle...
Am 11.3.2021 wurde von der Europäischen Kommission und der EMA die EU-Zulassung des vierten Impfstoffs erteilt (von diesem Impfstoff ist nur eine Dosis erforderlich).
Erste Lieferungen werden Mitte April 2021 erwartet. Seit 3.3.2021 wurden neue Zielwerte vereinbart (50/100 in einer 5-Punkte-Öffnungsstrategie mit Notbremse bei Inzidenzwerten über 100). Bremen öffnet seit 8.3.2021 vorsichtig Gartenzentren und den Buchhandel, den Einzelhandel mit dem sog. Terminshopping und Kultureinrichtungen nach vorheriger Buchung mit strengem Hygienekonzept.
Doch die Inzidenzzahlen in der dritten Wellen steigen bundesweit und in Bremen.
Bundesweit steigt der 7-Tage-Inzidenzwert nach Ostern auf 153.
Der Effekt des Osterfestes und der Oster-Reisewelle bleibt abzuwarten...
Die dritte Welle ist da mit einer starken Infektionsgeschwindigkeit, und das mit der ansteckenderen UK-Mutante (B117) mit mehr als 88 %.
Seit 1.3.2021 wurden Grundschulen und KiTa-Einrichtung wieder in voller Besetzung geöffnet. Auch die Frisöre machten zur großen Erleichterung der Bevölkerung wieder auf, auch wenn es schwierig ist, Termine zu vereinbaren.
Aber bei Inzidenzwerten von über 100 droht jetzt die bundesweite Notbremse... Museen sollen wieder schließen... Schulen werden ggf. auf Wechselunterricht wechseln...
Nach Ostern 2021 droht ein ein bundesweiter harter Lockdown... (sog. Bundes-Notbremse).
Hoffnung macht insgesamt die trotz Hindernissen gut anlaufende Impfkampagne in Bremen und Bremerhaven:
Auch die Zollverwaltung startet für besonders betroffene Beschäftigte die COVID-19-Impfkampagne... Die Lage ist weiter sehr dynamisch!
Aktuelle Informationen bei Radio Bremen unter der URL: https://www.butenunbinnen.de...

(Text: Dr. Carsten Weerth)


 

Mittwoch, 14. April 2021

Zahl des Tages: Bremen erreicht als erstes Bundesland 20 % Erstimpfungen gegen COVID-19

Zahl des Tages: Bremen erreicht als erstes Bundesland 20 % Erstimpfungen gegen COVID-19


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

bremen-gegen-corona.de/start #bremengegegencorona

Bremen erreicht als erstes Bundesland eine Impfquote von 20 % Erstimpfungen (COVID-19-Pandemie)

Bremen erreicht als erstes Bundesland eine Impfquote von 20 % Erstimpfungen (COVID-19-Pandemie)













Quellen: Bremer Senatskanzlei auf twitter.com und

https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.356241.de&asl=bremen02.c.730.de

Sonntag, 11. April 2021

SPON: In der dritten Welle von COVID-19 steigen die Todeszahlen erstmals deutlich an

SPON: In der dritten Welle von COVID-19 steigen die Todeszahlen erstmals deutlich an Der Spiegel Online (SPON.de) visualisiert die Todeszahlen (Verstorbene durch oder mit COVID-19-Infektionen) bundesweit. Erkennbar ist hier, dass der härtere Lockdown light seit Jahresanfang 2021 deutlich gewirkt hat. Auch die Impfkampagne ab 27.12.2020 hat v.a. in den besonders vulnerablen Altersgruppen und Menschen mit Vorerkrankungen zu einer Senkung von Infektionszahlen und Todesfällen gesorgt. Seit Mitte März 2021 sorgt die dritte Welle mit der UK-Mutation des SARS-CoV-2 zu stark steigenden Infektionszahlen und vermehrten Einlieferungen auf Intensivstationen. Die Vereinigung der Intensivmediziner fordert daher ein Fortsetzen der Lockdown-Maßnahmen, obwohl es zugleich Lockerungen, z.B. für KiTas und Grundschulen seit 1.3.2021 gibt, Frisöre und andere körpernahe Dienstleistungen mit strengen Hygieneauflagen wieder öffnen dürfen und auch Museen und der Einzelhandel für Termin-Shopping wieder öffnen.
In der dritten Welle steigt seit Anfang April 2021 erstmals wieder die Zahl der durch oder mit COVID-19 verstorbenen Menschen an.
Wegen der bundesweit stark steigenden Inzidenzzahlen und der Intensivbettenbelegung droht die bundesweite Notbremse und ein harter Lockdown nach Ostern Mitte April 2021.

(Text: Dr. Carsten Weerth) 



 

Quelle & Copyright: SPON.de (Datenquelle RKI)

SPON: Die dritte Welle von COVID-19-Patienten kommt in den Krankenhäusern an - Intensivbettenbelegung steigt auf 4.532

SPON: Die dritte Welle von COVID-19-Patienten kommt in den Krankenhäusern an - Intensivbettenbelegung steigt auf 4.532

Der Spiegel Online (SPON.de) visualisiert die Belegung der Intensivbetten durch COVID-19-Patienten bundesweit. Erkennbar ist hier, dass der härtere Lockdown light seit Jahresanfang 2021 deutlich gewirkt hat. Allerdings steigt die Belegungszahl in der dritten Welle wieder an.
Die Vereinigung der Intensivmediziner fordert daher ein Fortsetzen der Lockdown-Maßnahmen, obwohl es zugleich Lockerungen, z.B. für KiTas und Grundschulen seit 1.3.2021 gibt, Frisöre und andere körpernahe Dienstleistungen mit strengen Hygieneauflagen wieder öffnen dürfen und auch Museen und der Einzelhandel für Termin-Shopping wieder öffnen.
In der dritten Welle steigt die Belegung der Intensivbetten mit COVID-19-Patienten deutlich an. Mit Stand vom 9.4.2021 waren bereits wieder 4532 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt. Wegen der bundesweit stark steigenden Inzidenzzahlen und der Intensivbettenbelegung droht die bundesweite Notbremse und ein harter Lockdown nach Ostern Mitte April 2021.

(Text: Dr. Carsten Weerth) 


 

Quelle & Copyright: SPON.de (Datenquelle DIVI-Intensivbettenregister)

 



Samstag, 10. April 2021

Corona-Inzidenz in Bremen: 114,2 am 9.4.2021, Bremerhaven sinkt auf 176,9 - Impfungen sind wichtiger als Öffnungen - Dritte Welle rollt, Notbremse kommt!

Corona-Inzidenz in Bremen: 114,2 am 9.4.2021, Bremerhaven sinkt auf 176,9 - Impfungen sind wichtiger als Öffnungen - Dritte Welle rollt, Notbremse kommt!

butenunbinnen.de (Radio Bremen Fernsehen) berichtet über die aktuelle Corona-Inzidenzzahl in Bremen mit 114,2 am 9.4.2021. Die Inzidenz in Bremerhaven sinkt auf 176,9.
Nachdem der härtere Lockdown light gewirkt hatte, steigen nun die Zahlen seit Mitte März 2021 in der dritten Welle stark an... Die Zahlen um Ostern herum sind jedoch nicht verlässlich.
Hoffnung im Jahr 2021 geben die steigenden Impfzahlen - seit 27.12.2020 wird in Bremen und Bremerhaven geimpft...
Mit Stand vom 9.4.2021 wurden 14,7 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands geimpft, in Bremen (Stadt) 16,5 Prozent (in Bremerhaven: 17,7 %). Aber bei der Impfgeschwindigkeit ist noch Luft nach oben. Die Impfgeschwindigkeit muss erhöht werden. Seit Anfang April 2021 wird auch in Hausarztpraxen geimpft - seitdem steigt die Geschwindigkeit merklich an.
In der dritten Welle ist es tatsächlich ein Impfen gegen Erkrankungen und weitere Todesfälle...
Am 11.3.2021 wurde von der Europäischen Kommission und der EMA die EU-Zulassung des vierten Impfstoffs erteilt (von diesem Impfstoff ist nur eine Dosis erforderlich).
Erste Lieferungen werden Mitte April 2021 erwartet. Seit 3.3.2021 wurden neue Zielwerte vereinbart (50/100 in einer 5-Punkte-Öffnungsstrategie mit Notbremse bei Inzidenzwerten über 100). Bremen öffnet seit 8.3.2021 vorsichtig Gartenzentren und den Buchhandel, den Einzelhandel mit dem sog. Terminshopping und Kultureinrichtungen nach vorheriger Buchung mit strengem Hygienekonzept.
Doch die Inzidenzzahlen in der dritten Wellen steigen bundesweit und in Bremen.
Bundesweit sinkt der 7-Tage-Inzidenzwert nach Ostern auf 110,4.
Der Effekt des Osterfestes und der Oster-Reisewelle bleibt abzuwarten...
Die dritte Welle ist da mit einer starken Infektionsgeschwindigkeit, und das mit der ansteckenderen UK-Mutante (B117) mit mehr als 88 %.
Seit 1.3.2021 wurden Grundschulen und KiTa-Einrichtung wieder in voller Besetzung geöffnet. Auch die Frisöre machten zur großen Erleichterung der Bevölkerung wieder auf, auch wenn es schwierig ist, Termine zu vereinbaren.
Aber bei Inzidenzwerten von über 100 droht jetzt die bundesweite Notbremse... Museen sollen wieder schließen... Schulen werden ggf. auf Wechselunterricht wechseln...
Nach Ostern 2021 droht ein ein bundesweiter harter Lockdown...
Hoffnung macht insgesamt die trotz Hindernissen gut anlaufende Impfkampagne in Bremen und Bremerhaven:
Auch die Zollverwaltung startet für besonders betroffene Beschäftigte die COVID-19-Impfkampagne... Die Lage ist weiter sehr dynamisch!
Aktuelle Informationen bei Radio Bremen unter der URL: https://www.butenunbinnen.de...

(Text: Dr. Carsten Weerth)


 

Freitag, 9. April 2021

BDZ TarifKOMPAKT 11/2021 erschienen

BDZ TarifKOMPAKT 11/2021 erschienen

Das BDZ TarifKOMPAKT 11/2021 ist erschienen.

https://www.bdz.eu/fileadmin/dokumente/Medien/Personalraete_kompakt/Kompakt_2021/210329_Tarif.pdf

Der BDZ OV Bremen wünscht viel Spaß beim Lesen!


 

dbb: Personalmangel im öffentlichen Dienst - dem Staat fehlen fast 330.000 Mitarbeitende!

dbb: Personalmangel im öffentlichen Dienst -
dem Staat fehlen fast 330.000 Mitarbeitende!

Der dbb-Bundesvorsitzende kritisiert den Personalmangel im öffentlichen Dienst:

"Personalmangel im öffentlichen Dienst

Dem Staat fehlen fast 330 000 Mitarbeitende

Arbeitnehmende

Dem Staat fehlen nach aktueller Einschätzung des dbb beamtenbund und tarifunion fast 330.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nicht nur wegen der Corona-Pandemie und den Herausforderungen in den Bereichen Bildung und innere Sicherheit brauchen vor allem Länder und Kommunen zusätzliches Personal, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können.

„Der Bedarf wächst seit Jahren um rund zehn Prozent jährlich“, sagte der dbb Vorsitzende Ulrich Silberbach der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin.
„Die demografische Entwicklung treibt eine Abwärtsspirale an, gegen die die Kommunen, die Länder und der Bund viel zu wenig gegensteuern.“

2021 gehen zwei Prozent der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in den Ruhestand. In den nächsten 10 Jahren scheiden weitere 1,27 Millionen (oder 27 Prozent) der Kolleginnen und Kollegen altersbedingt aus dem öffentlichen Dienst aus. Rechnet man davon die erwartbaren Neueinstellungen ab, bleibt – rechnerisch – eine Personallücke von mehreren hunderttausend Beschäftigten, die dem öffentlichen Dienst bei seiner Aufgabenerfüllung fehlen werden. Gleichzeitig stellen die Digitalisierung, der ökologische Umbau von Gesellschaft und Wirtschaft sowie die zunehmende Aggression und Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung den öffentlichen Dienst vor neue Herausforderungen.

Allein 145 000 Beschäftigte fehlen in den Kommunen, hier schwerpunktmäßig den Kitas.
„Die Länder und Kommunen haben zwar dazugelernt und in den letzten Jahren tausende Stellen geschaffen. Es fehlen aber weiterhin mindestens 100 000 Erzieherinnen und Erzieher“, sagte dbb Chef Silberbach der dpa. 45 000 fehlende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien es in der Kranken- und Altenpflege.
„Ohne die pflegenden Angehörigen würde die Altenpflege in Deutschland zusammenbrechen.“

Aktuell wird angesichts dieser Herausforderungen deutlich, wie sich der seit Jahren herbeigeführte und vom dbb vielfach kritisierte Personalmangel auswirkt. „Wir sehen gerade auf dramatische Weise: Der deutsche Staat kann keine Pandemie“, so Silberbach.
Die Politik müsse Prioritäten setzen und für eine aufgabengerechte Personalausstattung sorgen.

 
 

 

Dienstag, 6. April 2021

BDZ BV Hannover: Bezirkshauptvorstandssitzung am 29./30.3.2021 als Online-Konferenz

BDZ BV Hannover: Bezirkshauptvorstandssitzung am 29./30.3.2021 als Online-Konferenz

Am 29./30.3.2021 tagte die Bezirkshauptvorstandssitzung des BDZ BV Hannover in Form einer Online-Konferenz.
Der BV-Vorsitzende Olaf Wietschorke begrüßte den BDZ-Bundesvorsitzenden Dieter Dewes und den ehem. Bundesvorsitzenden Klaus Leprich (BDZ-Ehrenvorsitzender) als Gäste und diese brachten wichtige Redebeiträge.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der BDZ Regionalbeilage Hannover (im BDZ magazin).





















Montag, 5. April 2021

BDZ OV Bremen: Maskottchen Matti im Einsatz auf Instagram

BDZ OV Bremen: Maskottchen Matti im Einsatz auf Instagram 

Der BDZ OV Bremen ist auf dem Instagram-Account aktiv und unser Maskottchen Matti ist dort seit heute ein Internet-Star - in grün und monochrom (schwarzweiß)...













BDZ OV Bremen: Wir kümmern uns um unsere Mitglieder, auch und insbesondere in der Corona-Pandemie!

BDZ OV Bremen: Wir kümmern uns um unsere Mitglieder, auch und insbesondere in der Corona-Pandemie!




















Corona-Inzidenz in Bremen: 104,3 am 5.4.2021, Bremerhaven sinkt auf 194,5 - Impfungen sind wichtiger als Öffnungen - Dritte Welle rollt, Notbremse kommt!

Corona-Inzidenz in Bremen: 104,3 am 5.4.2021, Bremerhaven sinkt auf 194,5 - Impfungen sind wichtiger als Öffnungen - Dritte Welle rollt, Notbremse kommt!

butenunbinnen.de (Radio Bremen Fernsehen) berichtet über die aktuelle Corona-Inzidenzzahl in Bremen mit 104,3 am 5.4.2021. Die Inzidenz in Bremerhaven sinkt auf 194,5.
Nachdem der härtere Lockdown light gewirkt hatte, steigen nun die Zahlen seit Mitte März 2021 in der dritten Welle stark an...
Hoffnung im Jahr 2021 geben die steigenden Impfzahlen - seit 27.12.2020 wird in Bremen und Bremerhaven geimpft...
Mit Stand vom 5.4.2021 wurden 12,1 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands geimpft, in Bremen (Stadt) 14,2 Prozent (in Bremerhaven: 16,3 %). Aber bei der Impfgeschwindigkeit ist noch Luft nach oben. Die Impfgeschwindigkeit muss erhöht werden.
In der dritten Welle ist es tatsächlich ein Impfen gegen Erkrankungen und weitere Todesfälle...
Am 11.3.2021 wurde von der Europäischen Kommission und der EMA die EU-Zulassung des vierten Impfstoffs erteilt (von diesem Impfstoff ist nur eine Dosis erforderlich).
Erste Lieferungen werden im April 2021 erwartet. Spätestens ab Mitte April 2021 sollen auch Hausärzte und Betriebsärzte in das Impfgeschehen eingebunden werden.
Seit 3.3.2021 wurden neue Zielwerte vereinbart (50/100 in einer 5-Punkte-Öffnungsstrategie mit Notbremse bei Inzidenzwerten über 100). Bremen öffnet seit 8.3.2021 vorsichtig Gartenzentren und den Buchhandel, den Einzelhandel mit dem sog. Terminshopping und Kultureinrichtungen nach vorheriger Buchung mit strengem Hygienekonzept.
Doch die Inzidenzzahlen in der dritten Wellen steigen bundesweit und in Bremen.
Bundesweit sinkt der 7-Tage-Inzidenzwert auf 127,0.
Der Effekt des Osterfestes und der Oster-Reisewelle bleibt abzuwarten...
Die dritte Welle ist da mit einer starken Infektionsgeschwindigkeit, und das mit der ansteckenderen UK-Mutante (B117) mit mehr als 88 %.
Seit 1.3.2021 wurden Grundschulen und KiTa-Einrichtung wieder in voller Besetzung geöffnet. Auch die Frisöre machten zur großen Erleichterung der Bevölkerung wieder auf, auch wenn es schwierig ist, Termine zu vereinbaren.
Aber bei Inzidenzwerten von über 100 droht jetzt die Notbremse... Museen sollen wieder schließen... Schulen werden ggf. auf Wechselunterricht wechseln...
Nach Ostern 2021 droht ein ein bundesweiter harter Lockdown...
Hoffnung macht insgesamt die trotz Hindernissen gut anlaufende Impfkampagne in Bremen und Bremerhaven:
Auch die Zollverwaltung startet für besonders betroffene Beschäftigte die COVID-19-Impfkampagne... Die Lage ist weiter sehr dynamisch!
Aktuelle Informationen bei Radio Bremen unter der URL: https://www.butenunbinnen.de...

(Text: Dr. Carsten Weerth)




 

BDZ-Familie: Frohe Ostern 2021!

BDZ-Familie: Frohe Ostern 2021!


Quelle: BDZ OV Augsburg-facebook-Seite, URL: 

https://de-de.facebook.com/176142292400803/photos/pb.176142292400803.-2207520000../4448826471799009/?type=3&theater

Sonntag, 4. April 2021

BDZ OV Bremen: Berlin führt als 15. Bundesland am 2.4.2021 die Eilzuständigkeit für Zollvollzugsbeamte ein

BDZ OV Bremen: Berlin führt als 15. Bundesland am 2.4.2021 die Eilzuständigkeit für Zollvollzugsbeamte ein

Mit der Verkündung des 23. Gesetzes zur Änderung des Allgemeinen Sicherheits und Ordnungsgesetzes (ASOG) Bln im Berliner Gesetz und Verordnungsblatt v. 1.4.2021 gilt die sog. polizeiliche Eilzuständigkeit für Zollvollzugsbeamte in Berlin nach § 8 III ASOG Bln seit 2.4.2021. 

Berlin hat als 15. von 16 Bundesländern die Eilzuständigkeit nach § 12d ZollVG eingeführt. 

Damit schließt sich der Flickenteppich im Norden, Westen und Süden. Nur im Osten ist mit  Thüringen nur noch ein Land ohne Eilzuständigkeit.

Nach zwei Jahren Verhandlung in Berlin als Unterstützung des BDZ BV Berlin-Brandenburg als Verhandlungsführer kommt ein weiteres Projekt des BDZ OV Bremen erfolgreich zum Abschluss.

(Text: Dr. Carsten Weerth)

Weiterführender Hinweis:

Berliner GVBl. Nr. 26 v. 1.4.2021, S. 318, URL: 

https://www.berlin.de/sen/justiz/service/gesetze-und-verordnungen/2021/ausgabe_nr._26_vom_1.4.2021_s._317-352.pdf



 

 

 

 

BDZ Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft
Ortsverband Bremen

 

BDZ Bremen, wirkt!


 

 

BDZ-Familie wünscht Frohe Ostern!

BDZ-Familie wünscht Frohe Ostern!










 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: BDZ OV Augsburg, facebook-Seite, URL: https://de-de.facebook.com/pg/BDZ-Ortsverband-Augsburg-176142292400803/photos/?ref=page_internal

Samstag, 3. April 2021

BDZ-Bundesgeschäftsstelle wünscht Frohe Ostern!

BDZ-Bundesgeschäftsstelle wünscht Frohe Ostern!


t@cker 4/2021 erschienen

t@cker 4/2021 erschienen

"Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die ersten Parteien haben ihre Wahlprogramme veröffentlicht, das heißt der Wahlkampf beginnt.
Bereits seit einigen Wochen spricht die dbb jugend mit den Vertretungen der Jugendorganisationen der Parteien über ihre Forderungen wie zum Beispiel den flächendeckenden Netzausbau, die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre sowie bessere Rahmenbedingungen für das Ehrenamt. Außerdem müssen die Regierungsfraktionen im Bundestag ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag noch umsetzen und konsequent gegen sachgrundlose Befristungen vorgehen. Mehr dazu im t@cker-ticker.

In dieser t@cker-Ausgabe liegt der Fokus auf das wichtige Thema „Gewalt gegen Beschäftigte“. Die dbb jugend nrw erzählt im t@cker-fokus von ihren Erfolgen mit der Kampagne „Gefahrenzone Öffentlicher Dienst“. Außerdem erfahren wir in der t@cker-story wie sich das Kölner Meldesystem "ZeMAG" als Blaupause für Behörden eignet, um Beschäftigte im Außendienst besser zu schützen.

In den t@cker-tipps geht es um Hate Speech. Wie steht es um die Maßnahmen gegen Hasskriminalität im Internet und was kann jede Person selbst tun, um gegen Hass im Netz vorzugehen?

Werft auch einen Blick in das Seminarprogramm. Im Mai könnt ihr zum Beispiel am digitalen Storytelling-Seminar teilnehmen.

t@cker – das dbb jugend magazin: Digital lesen unter www.tacker-online.de oder die gesamte Ausgabe als PDF-Version mit Klick auf den Banner herunterladen:


 

Leitartikel
Corona-Pandemie: Home, sweet Homeoffice

Anhörung zur Novelle des Bundespersonalvertretungsgesetzes
dbb jugend fordert digitales Zugangsrecht für Gewerkschaften

Kölner Meldesystem "ZeMAG"
Beschäftigte im öffentlichen Dienst schützen

Kampagne „Gefahrenzone Öffentlicher Dienst“
„Es gab einen Donnerhall“

Hass im Netz
Studie: Es gibt noch viel zu tun"

T@cker-Redaktion (dbb jugend) 

Freitag, 2. April 2021

Corona-Inzidenz in Bremen: 108,4 am 2.4.2021, Bremerhaven sinkt auf 227,9 - Impfungen sind wichtiger als Öffnungen - Dritte Welle rollt, Notbremse kommt!

Corona-Inzidenz in Bremen: 108,4 am 2.4.2021, Bremerhaven steigt auf 227,9 - Impfungen sind wichtiger als Öffnungen - Dritte Welle rollt, Notbremse kommt!

butenunbinnen.de (Radio Bremen Fernsehen) berichtet über die aktuelle Corona-Inzidenzzahl in Bremen mit 108,4 am 2.4.2021. Die Inzidenz in Bremerhaven sinkt auf 227,9.
Nachdem der härtere Lockdown light gewirkt hatte, stagnieren nun die Zahlen seit Mitte März 2021 in der dritten Welle stark an...
Hoffnung im Jahr 2021 geben die steigenden Impfzahlen - seit 27.12.2020 wird in Bremen und Bremerhaven geimpft...
Mit Stand vom 2.4.2021 wurden 11,6 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands geimpft, in Bremen (Stadt) 13,6 Prozent (in Bremerhaven: 15,3 %). Aber bei der Impfgeschwindigkeit ist noch Luft nach oben. Die Impfgeschwindigkeit muss erhöht werden.
In der dritten Welle ist es tatsächlich ein Impfen gegen Erkrankungen und weitere Todesfälle...
Am 11.3.2021 wurde von der Europäischen Kommission und der EMA die EU-Zulassung des vierten Impfstoffs erteilt (von diesem Impfstoff ist nur eine Dosis erforderlich).
Erste Lieferungen werden im April 2021 erwartet. Spätestens ab Mitte April 2021 sollen auch Hausärzte und Betriebsärzte in das Impfgeschehen eingebunden werden.
Seit 3.3.2021 wurden neue Zielwerte vereinbart (50/100 in einer 5-Punkte-Öffnungsstrategie mit Notbremse bei Inzidenzwerten über 100). Bremen öffnet seit 8.3.2021 vorsichtig Gartenzentren und den Buchhandel, den Einzelhandel mit dem sog. Terminshopping und Kultureinrichtungen nach vorheriger Buchung mit strengem Hygienekonzept.
Doch die Inzidenzzahlen in der dritten Wellen steigen bundesweit und in Bremen.
Bundesweit steigt der 7-Tage-Inzidenzwert auf 134,0.
Die dritte Welle ist da mit einer starken Infektionsgeschwindigkeit, und das mit der ansteckenderen UK-Mutante (B117) mit mehr als 88 %.
Seit 1.3.2021 wurden Grundschulen und KiTa-Einrichtung wieder in voller Besetzung geöffnet. Auch die Frisöre machten zur großen Erleichterung der Bevölkerung wieder auf, auch wenn es schwierig ist, Termine zu vereinbaren. Aber bei Inzidenzwerten von über 100 droht jetzt die Notbremse... Museen sollen wieder schließen...
Nach Ostern 2021 droht ein ein bundesweiter harter Lockdown...
Hoffnung macht insgesamt die trotz Hindernissen gut anlaufende Impfkampagne in Bremen und Bremerhaven:
Auch die Zollverwaltung startet für besonders betroffene Beschäftigte die COVID-19-Impfkampagne... Die Lage ist weiter sehr dynamisch!
Aktuelle Informationen bei Radio Bremen unter www.butenunbinnen.de...

(Text: Dr. Carsten Weerth)


 

Montag, 29. März 2021

SPON: Im harten Lockdown light und nach ersten Öffnungen steigen die Infektionszahlen mit COVID-19 stark - dritte Welle betrifft Jüngere - Notbremse kommt!

SPON: Im harten Lockdown light und nach ersten Öffnungen steigen die Infektionszahlen mit COVID-19 stark - dritte Welle betrifft Jüngere - Notbremse kommt!

Der Spiegel Online (SPON.de) visualisiert die bundesweiten Infektionszahlen mit COVID-19. Erkennbar ist hier, dass der härtere Lockdown light seit Jahresanfang deutlich gewirkt hat, die Zahlen aber seit Mitte Februar 2021 stagnieren und leicht steigen.
Die deutlich ansteckenderen SARS-CoV-2-Mutationen aus dem UK und Südafrika (bzw. Brasilien) verbreiten sich. Die Vereinigung der Intensivmediziner fordert daher ein Fortsetzen der Lockdown-Maßnahmen. Seit Anfang März gibt es Lockerungen, z.B. für KiTas und Grundschulen und Frisöre sowie Museen seit 1.3.2021, sowie die Öffnung des Einzelhandels mit dem sog. Termin-Shopping.
Seit MItte März 2021 hat sich die britische Mutation endgültig durchgesetzt und die dritte Welle von Infektionen steigt stark an - die vereinbarte Notbremse droht bundesweit in fast allen Bundesländern.
 

(Text: Dr. Carsten Weerth)


 

 

 

 

 

 

 

 






 

 

 

 

 

 

 

Quelle & Copyright der Abbildung: www.spon.de (Daten vom RKI)